Stavanger Streetart-Geoparken

StavangerNorwegens farbigste Stadt zwischen Öl und Urban Art

Norwegens Petrol City lockt mit Streetart vom winzigen Stencil bis zu fassadenhohen Murals. Hier kommen einige der spannendsten Werke.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Schon wenige Schritte von der Anlegestelle der Kreuzfahrtschiffe mitten in der Stadt zieren Graffiti die Fassaden des Strandkeien. Etwa «Selfie Surveillance», eine ironische Reflexion über Selfie-Zwang und Videoüberwachung. Und ja: CCTV ist in Stavanger in der Tat omnipräsent.

Kunst trifft Erdöl

Vleks Leichenzug «Future Ceremony», ein Abgesang auf fossile Brennstoffe, setzt an der Fassade des Clubs «Cementen» ein unübersehbares Zeichen – justament in jener Stadt, die durch Erdöl- und Erdgasförderung dem Land Milliardeneinnahmen beschert.

Stavanger Streetart am Hafen

Auf der anderen Seite des Hafenbeckens Vågen warten einige der spannendsten Streetart-Arbeiten. Beiderseits der Breigata, in der Bakkegata, der Salvågergata, der Netlandsmauet und in der für ihre knallbunten Häuser bekannten Øvre Holmegate.

Von Stencils bis Murals

Die Fassade der dortigen Hausnummer 24 B versammelt gleich mehrere Werke des Norwegers Andreas Hamran Færø. Ein populäres Werk des berühmtesten Stencil-Artists des Landes ist «Grenade Lovers», außerdem zu sehen sind «Girl with Teddy» und «Heart Phone».

David des Norwegers Martin Whatson neben dem Cafe Sirkus-Renaa

Fast zum Inventar gehört das 2009 auf den Sockel der Hausnummer 32 gesprayte «Untitled» des Kaliforniers David Choe und der New Yorkerin Swoon mit ihrem charakteristischen Linolschnitt-Style.

Augen auf in Stavanger

Stavangers Streetart-Credo: Augen auf, Blick nach unten! Gefragt sind Detektivsinn und genaues Hinsehen. Andernfalls übersieht man die Mini-Stencils von Jaune auf Lüftungsschächten, Verteilerkästen und Fassadenkanten.

Ovre Holmegate Hausnummer 32 von David Choe und Swoon

Unübersehbar dagegen ist das haushohe «Dünkelziffer» von Dot Dot Dot über dem kleinen Parkplatz in der Bakkegata, Ecke Salvågergata.

Kunst am Meer und im Geopark

Auch am Meer gibt es spannende Werke zu entdecken, zum Beispiel das Mural «The Last Traveller» am Parkhaus Jorenholmen und rund um das Norwegian Petroleum Museum. Dieses ist nicht nur thematisch weltweit einmalig – mit seinen Anspielungen auf Bohrplattformen und seiner Fassade aus Gneis ist es auch ein architektonischer Hingucker.

Stencil Bauarbeiter in Bakkergata

Graffiti zieren auch den Geoparken, einen Spielplatz aus Relikten der Erdölindustrie wie Riesenbojen und Pipelines.

Vom Schwarzen Gold zum weißen Reichtum

Dem Schwarzen Gold verdankt das Land so ziemlich alles. Noch vor 50 Jahren zählte Norwegen zu den ärmsten Ländern Europas. Exporteinnahmen lieferte nur die Fischerei. Die Wende kam mit der Entdeckung der Ölvorkommen in der Nordsee im Jahr 1969 und der klugen Vergabe von Bohr- und Förderrechten.

Ovre Holmegate Eingangsbereich

Längst ist Norwegen, das ironischerweise 100 Prozent seines Stroms aus Wasserkraft bezieht, dank immenser Öl- und Gasexporte mit einem BIP pro Kopf von 90.434 Dollar nicht nur das «reichste Land der Welt», sondern auch das mit dem weltweit höchsten Lebensstandard für alle. Der norwegische Staat verteilt den nationalen Reichtum gerecht unter seinen etwas mehr als fünf Millionen Bürgern.

Streetart auf Dackelschnauzenhöhe

Die geistreichen Miniaturen des belgischen Stencil-Künstlers Jaune sind nicht leicht zu finden, aber umso lohnender. Im Rahmen der Nuart-Festivals hat er sich immer wieder mit handgroßen Motiven von Straßenarbeitern in Warnwesten verewigt – für ihn die «Helden des Alltags», die unsere Städte in Bewegung halten.

Nicht zu übersehen ist hingegen der «David» des Norwegers Martin Whatson aus dem Jahr 2013 neben dem Café «Sirkus Renaa» im Østervåg.

INFO

Flüge:

Von München und Zürich mit SAS über Oslo oder mit KLM über Amsterdam ab 220 Euro.

Websites:

Mehr über Stavanger findest du bei fjordnorway.com

Mehr über Streetart in Stavanger auf der Website nuart.com

Mehr über die AIDAnova, die mit LNG vor Norwegens Küste kreuzt, lest ihr hier.

Trpstr - Die schönsten Seiten des Fernwehs

Weitere spannende Reisegeschichten finden Sie bei unserem Partner trpstr.de.

Video

airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack
midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg