ATR 72 von BRA Braathens Regional: Die Airlines setzt voll auf das Turbopropmodell.

Grounding in SchwedenRegionalairline Braathens stellt alle Flüge ein

Die Corona-Krise bringt die nächste Fluglinie zu Fall. Die schwedische Braathens entlässt fast alle Mitarbeiter - hofft aber, nach einer Sanierung wieder abzuheben.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Angesichts der eingebrochenen Nachfrage schickte Braathens Mitte März ihre letzten Jumbolinos in Rente. Doch schnell zeigte sich, dass die Ausflottung und der geplante Verkauf der alten Flugzeuge sowie die Streichung von rund 1300 Flügen nicht ausreichen. Die schwedische Airline musste ihren Betrieb bis auf Weiteres ganz einstellen.

Gleichzeitig stellte das Unternehmen einen Antrag auf Rekonstruktion - eine Art Insolvenz in Eigenverwaltung. Dabei handelt es sich um eine Sanierungsmöglichkeit für Firmen, die zahlungsunfähig sind, aber noch Chancen auf Fortbestand sehen. Braathens-Chef Geir Stormorken erklärte, das gebe dem Unternehmen die Möglichkeit, einen langfristigen nachhaltigen Businessplan aufzustellen.

Fast 600 Jobs fallen weg

Auf ihrer Webseite erklärte die Fluggesellschaft, man hoffe, nach der Rekonstruktion sogar stärker zurückzukehren. Überwacht wird die Sanierung von einem vom Gericht ernannten Verwalter. Ein harter Schlag ist es für die rund 600 Angestellten der Airline, die unter dem Markennamen BRA fliegt. Sie sind bereits seit März in Kurzarbeit. Nun wird Braathens alle bis auf etwa 20 Angestellte entlassen, wie die Zeitung Expressen berichtet.

Braathens flog zuletzt mit ATR72, Fokker 50 sowie mit Embraer E190, die sie von German Airways im Wet-Lease mietete. Sie steuerte damit vor allem Ziele in Schweden an, aber etwa auch Oslo in Norwegen, Helsinki in Finnland, Tallinn und Kuressaare in Estland und Riga in Lettland.

Mehr zum Thema

Braathens schickt letzte Jumbolinos in Rente

Braathens schickt letzte Jumbolinos in Rente

ATR 72 von BRA Braathens Regional: Die Airlines setzt voll auf das Turbopropmodell.

Braathens bestellt Airbus A220 definitiv ab

Airbus A220 von Air Baltic: Springt bei Austrian Airlines ein.

Helvetic und Air Baltic helfen bei Austrian Airlines aus

ATR 72 von Braathens: Fliegt nicht mehr für Austrian Airlines.

Braathens überrumpelt von Rauswurf durch Austrian Airlines

Video

Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack