Flieger von Red Wings: Die Flotte wird modernisiert.

AusbaupläneRed Wings startet in elf Monaten mit C-Series

Die russische Fluggesellschaft mietet sechs Bombardier C-Series CS300. Sie werden nicht nur bei Red Wings selber fliegen, sondern auch bei ihrer neuen Partnerairline.

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Es wird eine Premiere sein. Erstmals übernimmt kommendes Jahr eine Fluggesellschaft aus Russland Flugzeuge vom Typ Bombardier C-Series. Red Wings hat sich im vergangenen April über einen Leasingvertrag mit Ilyushin Finance sechs Maschinen der größeren Variante CS300 gesichert. Nun gab Geschäftsführer Jevgeni Klyucharev bekannt, dass man die kanadischen Flieger ab Mai 2019 im regulären Betrieb einsetzen werde, wie das Fachportal ATO schreibt.

Die sechs Bombardier C-Series CS300 werden zusammen mit Nordavia betrieben. Red Wings (Nummer 13 in Russland) und die Partnerairline (Nummer 17) haben im vergangenen November ihre Fusion bekanntgegeben. In einem ersten Schritt behalten beide ihre Identität. Sie legen aber bereits ihr Streckennetz teilweise zusammen. Langfristig ist eine Einheitsmarke geplant. Red Wings betreibt eine Flotte von 14 Airbus A320, A321 und Tupolev Tu-204. Sie plant, auch Sukhoi Superjets zu leasen und 18 Irkut MS-21 zu kaufen. Nordavia besitzt einen Flugzeugpark von neun rund 25-jährigen Boeing 737-500.

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