MD-80 von Allegiant Air: Die Crew drängte auf eine Notlandung.

USARätsel um Treibstoff-Notfall bei Allegiant

Ein Flug von Allegiant Air in den USA musste vergangene Woche wegen eines Treibstoffnotfalls notlanden. Doch der Vorfall wirft einige Fragen auf.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Ein Zwischenfall erregt in den USA Aufsehen. Eigentlich sollten die Piloten von Allegiant Air die 144 Passagiere auf Flug G4 426 am vergangenen Donnerstag (30. Juli) von Las Vegas nach Fargo bringen. Doch als sie dort um die Landeerlaubnis baten, hieß es von den Lotsen, dass der Flughafen geschlossen sei und sie auf einem Ausweichflughafen landen müssten.

Der Grund: Eine Kunstflugstaffel trainierte gerade für eine bald stattfindende Flugschau. Umkehr war für die Piloten aber keine Option. Man habe nicht genug Treibstoff, um zu einem anderen Flughafen zu fliegen, so die Crew an den Kontrollturm. Die Lotsen in Fargo suchten nach einer Lösung und erklärten den Piloten, sie könnten in 20 Minuten landen.

Eigentlich hätte genug Treibstoff da sein müssen

«Wir haben keine 20 Minuten», so die verzweifelte Antwort aus dem Cockpit. «Wir sind gleich leer und müssen in drei oder vier Minuten landen», so der Pilot. Vom Tower heißt es dann, dass es keine andere Möglichkeit gebe, als einen Notruf abzusetzen und eine Notlandung zu vollziehen. Das geschah dann auch.

Die FAA untersucht den Vorfall nun. Denn eigentlich hätte der Jet so betankt sein müssen, dass er deutlich weiter fliegen kann als das geplante Ziel. Das ist Standard. Im Fall eines Notfalls wäre man so abgesichert. Dazu kommt, dass Allegiant Air von der Sperrung wusste. Sie war bereits im Dezember kommuniziert worden und auch zwei Tage vorher noch einmal in einer Mitteilung an die Fluggesellschaften erwähnt worden.

Allegiant Air weist Schuld von sich

Eigentlich hätte der Flieger auch noch vor der Sperrung landen sollten. Doch weil er mit einer Stunde Verspätung abgehoben hatte, schaffte er das nicht. Allegiant Air erklärt, die MD-80 habe doch genug Treibstoff dabei gehabt. Man kooperiere nun mit den Behörden.

Mehr zum Thema

ticker-usa

US-Senat beschließt neue Regeln für psychische Gesundheit von Pilotinnen und Piloten

Mit der Sonderflugnummer LH9886 ging es nach Arizona: Die D-ABYG hat Deutschland verlassen.

Lufthansas zweite Boeing 747-8 für die U.S. Air Force hat Deutschland verlassen

ticker-usa

USA fördern neue Flugverbindungen mit 11,35 Millionen Dollar

Flughafen Newark bei New York: Auch von den Problemen betroffen.

Bauarbeiter durchtrennen Kabel und lösen massive Störung der Flugsicherung im Nordosten der USA aus - Tausende Flüge betroffen

Video

Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick aus dem Airbus A340-600 von Lufthansa: Jetzt ein Bild der Vergangenheit.
Nach 23 Jahren hat Lufthansa ihren letzten regulären Flug mit einem Airbus A340-600 absolviert. Am Steuer saß Lufthansa-Airlines-Vorstand Francesco Sciortino. Es war ein emotionaler Abschied von einem Flugzeug, das für viele etwas Besonderes war - aber einfach nicht mehr mit den moderneren Modellen mithalten kann.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin