Q-Suite: Weniger in den neuen Fliegern.

Q SuiteQatar bringt Mini-Suiten in Business Class

Die Golfairline rüstet in der Business Class auf. Ihre Flieger bekommen kleine private Suiten für jeden Passagier. Die neuen Sitze können aber noch mehr.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Qatar Airways machte ganz auf Apple. Seit Monaten hat die Golfairline die Spannung aufgebaut und die Lancierung eines «revolutionären» Business-Sitzes angekündigt, ganz so wie es der amerikanische Technologiekonzern jeweils vor der Vorstellung eines neuen iPhones tut. «Wir legen damit die Latte in der Branche höher», sagte Vorstandsvorsitzender Akbar Al Baker auch jetzt, wo der Sessel erstmals öffentlich vorgestellt wurde.

Zwei Jahre hat Qatar am neuen Sessel gearbeitet. Und das am Mittwoch (8. März) an der Tourismusmesse ITB in Berlin präsentierte Resultat ist in der Tat nicht einfach ein Update eines bestehenden Produkts, sondern eine wirkliche Innovation. Es ist eine Art multifunktionales Mini-Zimmer. Dank Außenwänden und Mitteltrennern kann jeder Passagier sich ganz zurückziehen. Qatar Airways nennt das Produkt denn auch Q Suite.

1-2-1-Konfiguration

Das neue Business-Produkt kann noch einiges mehr. Zwei Mittelsitze lassen sich zu einem Doppelbett verwandeln. Das ist besonders interessant für Paare und Eltern. Da zwei und zwei Mittelsitze zudem sich zugewandt angeordnet sind, können vier davon zu einem kleinen Konferenzzimmer umfunktioniert werden.

Die neue Business Class wird bis Ende 2018 auf allen Boeing 777 und Airbus A350 von Qatar Airways eingebaut. «Wir haben einen sehr sportlichen Umbau-Zeitplan», so Al Baker. Die ersten Flieger mit Q Suites werden nach London fliegen, danach folgen die auf der Paris- und der New-York-Route. Angeordnet sind sie in einer 1-2-1-Konfiguration.

Nicht weniger Sitze

Man habe keine Abstriche bei der Sitzzahl für die neuen Suiten gemacht, betont Al Baker. «Sie brauchen genau so viel Platz wie die bisherige Business» so der Qatar-Chef. In den Triple Seven werde es weiterhin 42 Business-Sessel geben, in den A350-900 36. Platz findet die Q Suite auch in engeren Modelle, wie etwa dem Dreamliner. «Der Sitz wird leicht abgespeckt sein, aber trotzdem gleich viel Privatsphäre bieten» so Al Baker.

Der Trend in der Branche ist damit klar: Die Business Class wird immer höher präsentiert. Die Golfairline bietet mit ihren Q Suites beispielsweise künftig so viel wie andere in der First Class im Angebot haben. Ganz alleine ist Qatar allerdings nicht. Delta Air Lines hat vergangenen August eine Business Class mit Suiten vorgestellt. 

Mehr zum Thema

Der Premium-Business SItz von Eurowings: Wird noch breiter eingesetzt.

Eurowings: Der Businesssitz ist tot - lang lebe der Businesssitz!

Der Vantage-Nova-Sitz von Thompson Aero Seating: Wird auch bei Thai Airways eingesetzt werden.

Neue Business Class von Thai Airways kommt ab 2027

Die Servietten-Klammer in der Business Class von Austrian Airlines (Montage): Kleine Klammer, viele Fans.

Das Ende einer kleinen Tradition: Austrian Airlines verbannt die Holzklammer

Business Class mit 2-2-Bestuhlung bei Eurowings: Gibt es künftig in acht Flugzeugen.

Eurowings ist zufrieden mit Test und führt richtige Business Class auf weiteren sechs Jets ein

Video

Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack