Q-Suite: Weniger in den neuen Fliegern.

Q SuiteQatar bringt Mini-Suiten in Business Class

Die Golfairline rüstet in der Business Class auf. Ihre Flieger bekommen kleine private Suiten für jeden Passagier. Die neuen Sitze können aber noch mehr.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Qatar Airways machte ganz auf Apple. Seit Monaten hat die Golfairline die Spannung aufgebaut und die Lancierung eines «revolutionären» Business-Sitzes angekündigt, ganz so wie es der amerikanische Technologiekonzern jeweils vor der Vorstellung eines neuen iPhones tut. «Wir legen damit die Latte in der Branche höher», sagte Vorstandsvorsitzender Akbar Al Baker auch jetzt, wo der Sessel erstmals öffentlich vorgestellt wurde.

Zwei Jahre hat Qatar am neuen Sessel gearbeitet. Und das am Mittwoch (8. März) an der Tourismusmesse ITB in Berlin präsentierte Resultat ist in der Tat nicht einfach ein Update eines bestehenden Produkts, sondern eine wirkliche Innovation. Es ist eine Art multifunktionales Mini-Zimmer. Dank Außenwänden und Mitteltrennern kann jeder Passagier sich ganz zurückziehen. Qatar Airways nennt das Produkt denn auch Q Suite.

1-2-1-Konfiguration

Das neue Business-Produkt kann noch einiges mehr. Zwei Mittelsitze lassen sich zu einem Doppelbett verwandeln. Das ist besonders interessant für Paare und Eltern. Da zwei und zwei Mittelsitze zudem sich zugewandt angeordnet sind, können vier davon zu einem kleinen Konferenzzimmer umfunktioniert werden.

Die neue Business Class wird bis Ende 2018 auf allen Boeing 777 und Airbus A350 von Qatar Airways eingebaut. «Wir haben einen sehr sportlichen Umbau-Zeitplan», so Al Baker. Die ersten Flieger mit Q Suites werden nach London fliegen, danach folgen die auf der Paris- und der New-York-Route. Angeordnet sind sie in einer 1-2-1-Konfiguration.

Nicht weniger Sitze

Man habe keine Abstriche bei der Sitzzahl für die neuen Suiten gemacht, betont Al Baker. «Sie brauchen genau so viel Platz wie die bisherige Business» so der Qatar-Chef. In den Triple Seven werde es weiterhin 42 Business-Sessel geben, in den A350-900 36. Platz findet die Q Suite auch in engeren Modelle, wie etwa dem Dreamliner. «Der Sitz wird leicht abgespeckt sein, aber trotzdem gleich viel Privatsphäre bieten» so Al Baker.

Der Trend in der Branche ist damit klar: Die Business Class wird immer höher präsentiert. Die Golfairline bietet mit ihren Q Suites beispielsweise künftig so viel wie andere in der First Class im Angebot haben. Ganz alleine ist Qatar allerdings nicht. Delta Air Lines hat vergangenen August eine Business Class mit Suiten vorgestellt. 

Mehr zum Thema

Eurowings Premium BIZ-10

Eurowings führt in Rekordzeit einen neuen Business-Class-Sitz ein

Airbus A321 XLR von Iberia

Das bietet Iberia in der Business Class ihrer Airbus A321 XLR

Airbus A320 Neo von Eurowings: Mit dem Flieger geht es nach Dubai.

Eurowings neuer Business Class-Sitz ist definitiv kein Schnäppchen

Acht Suites gibt es in der Business Class. Sie unterscheiden sich durch längere Betten, größere Bildschirme - und sie sind mit Türen verschließbar.

Lufthansa muss Trennwand in Allegris-Doppelsuite teilweise deaktivieren

Video

Erster Being 737-800 Kombifrachter: Air Inuit hat das Flugzeug am 13. Januar in den Liniendienst aufgenommen.
Fast fünfzig Jahre prägten röhrende 737-200 C den Alltag im Norden Québecs. Jetzt hebt erstmals eine Boeing 737-800 Kombi für Air Inuit ab – mit 90 Sitzen, Palettenfracht und als Weltpremiere.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies