Flugzeug von Qatar Airways: Die Golfairline und British Airways rücken immer enger zusammen.

Live-TrackingQatar verfolgt Flugzeuge nun in Echtzeit

Vor wenigen Tagen hat Malaysia Airlines angekündigt, Flugzeuge schon bald in Echtzeit per Satelliten zu verfolgen. Jetzt zieht Qatar Airways nach.

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Nachdem Flug MH370 von Malaysia Airlines vor über drei Jahren spurlos verschwand, wurde die Live-Verfolgung von Flugzeugen weltweit zum Thema. Qatar-Airways-Chef Akbar Al-Baker sagte damals, nach Tests «wird Qatar Airways hoffentlich die erste Airline weltweit sein, die ein solches System betreibt». Nun, im April 2017, verkündet die Fluggesellschaft aus Katar: «Qatar Airways hat ein fortgeschrittenes Weltraum-basiertes System aktiviert, geliefert von Inmarsat, um alle seine Flüge rund um die Welt zu verfolgen.» So könne man in Echtzeit die Position jeder Maschine nach exaktem Längen- und Breitengrad bestimmen.

Den Vertrag mit Inmarsat habe man geschlossen nach einer Reihe von erfolgreichen Tests in der eigenen Flotte im vergangenen Jahr, so Qatar. Diese Feldversuche hätten gezeigt, dass das System die Anforderungen der internationalen Luftfahrtorganisation ICAO übertreffe. Das britische Unternehmen Inmarsat betreibt via Satelliten einen Mobilfunk-Dienst und bietet auch Dienste für Seenotkommunikation und Flugsicherung an.

Malaysia Airlines startet 2018

In der vergangenen Woche hatte bereits Malaysia Airlines einen Vertrag mit Aireon, Flightaware und Sitaonair präsentiert. Gemeinsam bieten die drei Firmen ein neues Trackingsystem via Satellit an, mit dem Airlines ihre Flugzeuge jederzeit auch in Gebieten verfolgen können, in denen das bisher nicht möglich war. Möglich machen sollen das 66 Satelliten, von denen die ersten zehn seit Januar im All sind. 2018 soll das System vollständig und der Service verfügbar sein.

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