Akbar Al Baker: «Potenziell lukrativer Markt»

Qatar sucht in Indien

Etihad machte es vor, nun will auch Qatar: Die Golf-Airline sieht in Indien großes Potenzial. Und überlegt sich, zu investieren.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

«Indien ist ein riesiger Markt und ein potenziell sehr lukrativer Markt», sagte Akbar Al-Baker kürzlich vor den Medien in Doha. Wenn einmal klar sei, wie genau es mit der Regulierung im Land weitergehe, dann sei man sehr interessiert daran, sich bei einer indischen Fluggesellschaft einzukaufen. Eine spezielle Airline nannte der Qatar-Airways-Chef nicht.

Erst seit einigen Monaten dürften ausländische Investoren bis zu 49 Prozent an einer indischen Fluglinien besitzen. Die Regierung öffnete den Markt im September angesichts der prekären finanziellen Lage vieler großer Anbieter. Vor einigen Wochen war bereits Etihad als erste in die Bresche gesprungen. Die Airline aus Abu Dhabi ist an einem Anteil an der indischen Jet Airways interessiert. Der privaten Fluglinie geht im Vergleich zur Konkurrenz immer noch verhältnismäßig gut.

Hoffnung für Kingfisher?

Besonders bei einer Airline dürfte man angesichts Al Bakers Aussagen die Ohren spitzen. Die gegroundete Kingfisher Airlines hatte durch die Gespräche zwischen Etihad und Jet Airways einen ziemlichen Rückschlag erlitten. Die Fluggesellschaft, deren Jets bereits seit Oktober nicht mehr fliegen, weil sie Gehälter und Wartung nicht mehr zahlen kann, hatte auch mit Etihad gesprochen – und offenbar verloren.

Nun besteht unter Umständen noch Hoffnung. Zwischenzeitlich kamen allerdings Gerüchte auf, Qatar spreche mit Spicejet über ein Investment. Al Baker verneinte dies aber inzwischen. Man rede derzeit weder mit Spicejet noch mit sonst einem Anbieter, so der Qatar-Chef.

Mehr zum Thema

Kaviar und Champagner: Wer First Class fliegt, bekommt das bei Emirates unbegrenzt.

Kaviar- und Champagner-Flatrate für First-Class-Gäste

... hat die Fluggesellschaft mit arabischer Kalligraphie verziert, um ...

Saudia stellt erstmals einheimische Flugbegleiterinnen ein

Airbus A320 von Qatar Airways: Probleme mit dem Hersteller.

Iata findet Airbus-Vertragskündigung «besorgniserregend»

Boeing 787 von Etihad: 51 Exemplare anstatt 71 bis 2023.

Etihad bestellt 20 Dreamliner ab

Video

Flugzeuge am Wilson Airport: 41 Flugzeuge um den Flughafen sind zu hoch und sollen abgerissen werden.
Flughafen Nairobi-Wilson
Rund um Kenias wichtigsten Inlandsflughafen sind in den vergangenen Jahren Dutzende Gebäude entstanden, die den Luftraum verletzen. Der Senat fordert nun den Abriss, die Regierung will lieber die Flugrouten zum Flughafen Nairobi-Wilson ändern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der weltgrößte Papierflieger: Er flog über 59 Meter.
Papierflieger kennt jedes Kind. Doch dieses Exemplar sprengt alle Dimensionen: Mit mehr als 20 Metern Spannweite und einem Flug über 59 Meter hat ein Team aus Italien den Weltrekord für das größte flugfähige Papierflugzeug geholt - und Deutschland entthront.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Electra aero: So soll das Regionalflugzeug aussehen.
Der erfolgreiche Testflug des Kurzstartflugzeugs EL2 ist für Electra Aero nur der Anfang. Das Unternehmen entwickelt bereits ein deutlich größeres Verkehrsflugzeug für 100 Passagiere, das dank eines ungewöhnlichen Antriebskonzepts sehr effizient fliegen soll.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies