Airbus A320 Neo: Air Astana hat schon einen, Qatar Airways noch immer nicht.

Spätere LieferungQatar Airways beruhigt Airbus und will A321 Neo

Die Golfairline hält an ihrer Order fest. Qatar Airways will statt Airbus A320 Neo aber lieber den größeren A321 Neo – und erst später. Einen Verlierer gibt es dennoch.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Es war ein kleiner, aber harter Seitenhieb. «Boeing baut einfach die besten Flugzeuge», sagte Qatar-Airways-Chef Akbar Al Baker im Oktober öffentlich. Die Golfairline unterzeichnete damals eine Absichtserklärung zum Kauf von bis zu 60 Boeing 737 Max 8. Viele sahen das als Vorbote eines Wechsels weg vom Airbus A320 Neo. An dem nörgelt Qatar Airways nämlich seit Langem herum.

Mehrmals hat Al Baker deshalb schon mit einer Annullierung der gesamten Order von 80 Airbus A320 Neo gedroht. Kurz vor Weihnachten 2015 hätte Qatar Airways als erste Fluggesellschaft der Welt das erste Exemplar des neuen Kurz- und Mittelstreckenfliegers erhalten sollen. Doch die Golfairline verweigerte wegen Problemen mit den Triebwerken die Annahme – bis heute. Die PW1100G-Triebwerke von Pratt & Whitney müssen zuerst zwischen zwei und sechs Minuten im Leerlauf gelassen werden, bevor sie genug Schub entwickeln, damit ein Flugzeug von alleine rollen kann.

CFM statt Pratt & Whitney

Nun ist immerhin eines klar: Qatar Airways hält an der Order fest. Denn Al Baker erklärte am Montag bei einer Veranstaltung verschiedenen Nachrichtenagenturen, dass er statt dem Airbus A320 Neo lieber die größere Variante A321 Neo wolle. Zudem habe er das Auslieferungsdatum auf 2018 verschoben. Mit Airbus habe man diesbezüglich Verhandlungen aufgenommen.

Airbus kann also aufatmen. Mit der Boeing-Absichtserklärung und der Abbestellung von drei A320 Neo hatte Al Baker den Druck auf den europäischen Flugzeugbauer laufend erhöht. Dennoch gibt einen Verlierer. Statt den Triebwerken von Pratt & Whitney will Qatar Airways nun auf das Konkurrenzmodell Leap-1A von CFM International setzen.

Probleme mit der Hitze

Bereits im Frühjahr hatte die Golfairline erklärt, man habe mit dem Joint Venture der französischen Snecma mit der amerikanischen General Electric gesprochen und abgeklärt, ob es Motoren liefern könne. Die Probleme der Triebwerke von Pratt & Whitney treten vor allem bei hohen Umgebungstemperaturen auf. Und in Katar ist es immer heiß. Das erklärt, weshalb andere Fluglinien den A320 Neo ohne Zögern übernehmen.

Mehr zum Thema

ticker-qatar-airways

Qatar Airways kooperiert mit Uber bei Geschäftsreisen

ticker-qatar-airways

Qatar Airways: 150 Flugzeuge mit Starlink ausgerüstet

ticker-qatar-airways

Qatar Airways setzt Flüge nach Bogotá und Caracas nach wenigen Wochen schon wieder vorübergehend aus

ticker-qatar-airways

Qatar Airways Cargo will in Hongkong ausbauen

Video

Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Jetblue führt eine neue Business-Class auf Inlandsflügen ein: Blue First soll noch 2026 starten.
Mit Blue First nähert sich die US-Airline immer mehr der Konkurrenz an. Die neue Kabine von Jetblue bietet eine Business Class im Inland mit breiten Sesseln, eigenem Cocktail-Menü und Bento-Box.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies