Letzte Aktualisierung: um 17:46 Uhr
Partner von  

Qantas hat einen A380 zu viel

Qantas optimiert die Route zwischen Melbourne und London und benötigt dafür nur noch zwei statt drei Airbus A380. Was tun mit dem überflüssigen Flieger?

allen watkin / Wikimedia / CC

A380 bei der Landung in London: Fliegt Qantas mit dem Riesenflieger bald nach Dallas?

Ab November wird die australische Airlines Qantas ihre Melbourne-London-Route so optimieren, dass die verwendeten Airbus A380 deutlich weniger Zeit in Heathrow am Boden verbringen. Dadurch lässt sich die Zahl der eingesetzten Maschinen von drei auf zwei reduzieren – und Qantas hat einen A380 zur freien Verfügung. «Man könnte das Flugzeug auf einer neuen Route einsetzen oder auf einer schon existierenden», erklärte Qantas-Chef Simon Hickey gegenüber The Financial Review. «Wir prüfen gerade alle Optionen.»

Einige Airports sehen das als große Chance: Sean Donohue, Chef des Flughafens Dallas/Fort Worth sagte in einem Interview: «Wir würden uns freuen, wenn Qantas den A380 zu uns bringen würden.» Der Flughafen habe sein Interesse bekundet und würde alles machen, um das zu ermöglichen. Derzeit wird ein Terminal umgebaut, damit künftig auch der A380 in Dallas/Fort Worth bedient werden kann. Emirates wird ab dem 1. Oktober Dallas und Dubai mit einem A380 verbinden.

Einzige «Teilzeit»-Strecke ist bislang Sydney-Hongkong

Qantas setzt bislang auf der Strecke Sydney-Dallas eine Boeing 747-400 ein. Der A380 kommt auf den täglichen Verbindungen von Sydney und Melbourne nach London sowie nach Los Angeles zum Einsatz. Die einzige «Teilzeit»-Strecke ist bislang Sydney und Hongkong, die fünfmal wöchentlich vom A380 und zweimal von einer B747 bedient wird. Die Airline verfügt derzeit über zwölf A380, acht weitere sind bestellt. Allerdings hatte Qantas im Februar verkündet, die ausstehende Bestellung noch prüfen zu wollen.



Die Redaktion behält sich das Recht vor, Kommentare zu moderieren und zu kürzen. Kritische Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen oder Kommentare mit rassistischem, sexistischem, themenfremdem, rein politischem, beleidigendem oder rein polemischem Inhalt hingegen werden entfernt. Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Über die Entscheide der Moderatoren wird keine Korrespondenz geführt.