Flughäfen München und Köln/Bonn: Deutschland hat kein besonderes Interesse mehr an Beteiligungen

Die Bundesrepublik Deutschland ist am Flughafen München mit 26 Prozent beteiligt, weitere Gesellschafter sind der Freistaat Bayern und die Stadt München. Am Flughafen Köln/Bonn hält der Bund Anteile von knapp 31 Prozent, weitere Gesellschafter sind das Land Nordrhein-Westfalen, die Städte Köln und Bonn sowie der Rhein-Sieg-Kreis und der Rheinisch-Bergische Kreis.

Laut einem Bericht aus dem Bundesfinanzministerium, das der Zeitung Handelsblatt vorliegt, steht hinter den Anteilen des Bundes für die Zukunft aber ein Fragezeichen. Demnach hat das Ministerium für den Bericht in allen Ressorts abgefragt, ob noch ein besonderes Interesse an den insgesamt 118 unmittelbaren Beteiligungen des Bundes besteht. Nur für drei Beteiligungen, für die das Verkehrsministerium zuständig ist, sei dies nicht bestätigt worden: die Flughäfen München und Köln/Bonn sowie die Internationale Moselgesellschaft, die für den Ausbau der Schifffahrtsstraße auf der Mosel zuständig ist.

Bereits in der Vergangenheit hatte der Bund erwogen, seine Beteiligungen an den beiden Flughäfen zu verkaufen, doch es gab Widerstand von den Landesregierungen.

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