Rettungsfloß: Bei Qantas bald nicht mehr in jedem Flieger.

SparmaßnahmeQantas entfernt Rettungsflöße

Die australische Fluggesellschaft muss sparen. Daher entfernt Qantas nun aus einigen ihrer Flugzeuge die Rettungsflöße. So soll der Treibstoffverbrauch sinken.

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Eigentlich war es eine Maßnahme zur Effizienzsteigerung. Seit 1990 befinden sich in jeder Boeing 737 von Qantas Rettungsboote. Vorher hatte man diese – je nach Flugstrecke – vor jedem Flug speziell ins Flugzeug geladen. Das war seither nicht mehr nötig. Doch was Zeit sparte, kostet wegen des Zusatzgewichts mehr Treibstoff. Und der ist inzwischen einer der Hauptkostenfaktoren bei den Fluggesellschaften der Welt. Qantas hat sich daher nun entschieden, bei etwa der Hälfte aller 72 Boeing 737 die Flöße wieder zu entfernen.

Die australische Luftfahrtsicherheitsbehörde hat die Pläne durchgewunken. Auch Qantas' Sicherheitsexperten erklären, man habe die Entscheidung sorgfältig geprüft und für unbedenklich befunden. Die Flöße werden nur in Flugzeugen entfernt, die zwischen australischen Städten hin und her fliegen und nur über Land.

Kritiker sind besorgt

Doch wie jede Sparmaßnahme ruft auch diese Entscheidung Kritiker auf den Plan. Einige Piloten der Fluggesellschaften hätten Sicherheitsbedenken geäußert, erklärte der australische Senator Nick Xenophon. Falls es aus irgendeinem Grund doch zu einer Notwasserung käme, könnten die Passagiere im Wasser erfrieren, erklärt er der Zeitung Daily Mail. Qantas' Sicherheitschef Mike Plotter antwortet: «Wir haben die Flöße nur in Fliegern entfernt, die nicht über Wasser fliegen. Wir würden nie etwas tun, was die Sicherheit unserer Passagiere gefährdet.» Qantas ist nicht die einzige Airline, welche die Flöße entfernt. Auch Konkurrentin Virgin Australia plant den Schritt.

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