Regionalfliger von Qantas: Monatlich 10.000 Emirates-Reisende fliegen im Inlandsnetz der australischen Fluglinie.

Flüge nicht mehr via DubaiQantas bleibt mit Emirates zusammen

Die australische Fluggesellschaft ist zufrieden mit der Kooperation mit Emirates und verlängert sie. Qantas nimmt aber einige Änderungen vor - auch beim Flug nach London.

Top-Jobs

Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs

In Branchenkreisen gab es in den letzten Jahren viel Kritik am Deal. 2012 steckte Qantas in einer tiefen Krise und holte sich Hilfe vom Persischen Golf. Die australische Fluggesellschaft gab fast alle Verbindungen nach Europa auf und lehnte sich an Emirates an. Seither wurden die Passagiere via Dubai auf den Alten Kontinent gelenkt. Auch den eigenen Flug nach London führte Qantas via die Wüstenmetropole.

Vor wenigen Tagen erklärte Qantas-Chef Alan Joyce die Sanierungsphase für abgeschlossen. Sein Unternehmen schrieb zwei Jahre hintereinander erkleckliche Gewinne. Trotzdem will er die Partnerschaft mit Emirates aber weiterführen - entgegen vielen Stimmen, die ein baldiges Ende vorausgesagt hatten. Der Vertrag wird gleich um fünf Jahre verlängert, wie Qantas am Donnerstag (31. August) bekannt gab.

Zusätzliche Passagiere

«Die Zusammenarbeit ist ein großer Erfolg», so Joyce. Mehr als 10.000 Emirates-Passagiere würden pro Monat Qantas-Inlandsflüge nutzen, begründet er. In der Hochsaison seien es sogar 20.000. Zudem könne man so rund 40 zusätzliche Ziele in Europa, im Nahen Osten und in Afrika anbieten.

In der Zusammenarbeit werden aber Änderungen vorgenommen. Die Qantas-Flüge von Sydney nach London werden nicht mehr via Dubai geführt, sondern ab Ende März 2018 wieder über Singapur. Kundenbefragungen hätten ergeben, dass ein Stopp in Asien von den Passagieren bevorzugt werde, argumentiert die Fluggesellschaft. Zugleich wird der Flug Melbourne - Singapur von Airbus A330 auf A380 umgestellt. Melbourne - Dubai -London wird durch Melbourne - Perth - London ersetzt.

Mehr Gewinn

Durch den Wechsel werde sich der Gewinn von Qantas ab 2019 um weitere 80 Millionen Australien-Dollar (53 Millionen Euro) erhöhen, so Joyce. Mit der Partnerschaft bieten Emirates und Qantas den Reisenden drei Optionen an, um nach Europa zu kommen - ab Sydney, ab Perth und via Dubai.

Mehr zum Thema

Simon Boddy / Wikimedia / CC

Qantas verliert, Emirates gewinnt

Mattala Rajapaksa Airport im Süden Sri Lankas: Starten und landen hier bald Qatar Airways sowie Emirates?

Wird ein Flop-Flughafen auf Sri Lanka zur Alternative für Emirates und Qatar Airways?

Airbus A380 von Emirates am Flughafen Dubai: Ein Superjumbo soll im Iran-Krieg bisher beschädigt worden sein.

Airbus A380 von Emirates am Flughafen Dubai bei iranischem Angriff getroffen

etihad airways airbus a321 lr duesseldorf

Iran-Krieg kostet Flughafen Düsseldorf 100.000 Fluggäste pro Monat

Video

etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sonex Onex im Formationsflug: Der Hersteller ist insolvent.
Sonex Aircraft hat seit 1998 Selbstbaukits für Flugzeuge hergestellt. Nun ist das Unternehmen pleite. Der Inhaber wendet sich in einem emotionalen Video an seine Kundinnen und Kunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies