Boeing 747 von British Airways: Die Airline kam in negative Schlagzeilen.

British AirwaysPolemik um angeblich verpinkelten Sitz

Ein Passagier von British Airways musste elf Stunden auf einem feuchten Platz sitzen, weil kein anderer frei war. Ihn reinigen musste er angeblich auch selbst.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Er heißt Andrew Wilkinson und ist Informatiker. Mit seinem auf Sozialen Medien verbreiteten Bericht über einen Flug von London nach Kapstadt Ende Juli brachte er British Airways ziemlich in Bedrängnis. Der 39-Jährige wollte sich nach dem Einsteigen gerade auf seinen Sitz in der Economy setzen als er etwas Unangenehmes bemerkte. Er stellte fest, dass der Sitzplatz feucht und befleckt war.

Wilkinson identifizierte die auf dem Sitz ausgelaufene Flüssigkeit als Urin. Auf Bildern, die er auf Twitter stellte, sind denn auch Flecken einer gelben Flüssigkeit zu sehen. Ob sie tatsächlich menschlichen Ursprungs waren oder von verschütteter Fanta oder Orangensaft stammen, lässt sich nicht nachvollziehen. Wilkinson wollte sich jedenfalls verständlicherweise nicht darauf setzen.

Vielfliegerpunkte als Entschädigung

Die herbeigerufene Flugbegleiterin soll ihm beschieden haben, es gebe keinen anderen freien Sitz. Wilkinson müsse auf diesem Platz bleiben - und damit die ganzen elf Stunden bis nach Johannesburg. Daneben reichte sie ihm nach Erzählung des Passagiers Papiertücher, damit er den Sitz reinigen konnte.

Nachdem Wilkinson sich bei Twitter beklagte, reagierte British Airways. Die Fluglinie schenkte ihm offenbar 5000 Avios, wie die Vielfliegerpunkte bei ihr heißen. Eine Sprecherin sagte britischen Zeitungen zudem: «Wir sind sehr besorgt über das Geschehene und haben den Kunden kontaktiert. Die Sauberkeit unserer Flugzeuge ist für uns von höchster Wichtigkeit.»

Mehr zum Thema

ticker-british-airways

British Airways erhöht offenbar Hürden für Silber- und Goldstatus

ticker-british-airways

British Airways Holidays erhöht Avios-Gutschrift für Pauschalreisen

ticker-british-airways

British Airways bietet Prämienflüge nach Mallorca und Kreta an

ticker-british-airways

British Airways kündigt neue Lounge im Terminal 5 in London-Heathrow an

Video

airbus a340 600 lufthansa abschied duesseldorf
Der erste von vier Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf wieder verlassen. Der lange Vierstrahler winkte zum Abschied.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg