Piper PA-42Zehn Tote: Flugzeug kollidiert in Brasilien mit Kamin und stürzt auf Stadt

Im Süden von Brasilien ist eine Piper PA-42 abgestürzt. Sie krachte in eine Kleinstadt. Alle zehn Insassen starben und am Boden gab es 17 Verletzte.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die Ermittlungsbehörde Cenipa arbeitet daran, die Ursachen eines tragischen Flugzeugabsturzes in Gramado im Bundesstaat Rio Grande do Sul zu klären. Zehn Menschen kamen dabei ums Leben, alle aus derselben Familie. Die Piper PA-42-1000 Cheyenne aus dem Jahr 1990 mit der Kennung PR-NDN startete am Sonntagmorgen (22. Dezember) in Canela im Süden Brasiliens und war nach Jundiaí bei São Paulo unterwegs. Der Pilot war ein 61-jähriger Unternehmer.

Auf seinem Weg kollidierte das Flugzeug offenbar mit dem Schornstein eines Gebäudes. Es prallte danach gegen den zweiten Stock eines Wohnhauses und stürzte schließlich auf ein Möbelgeschäft. Trümmerteile beschädigten auch eine nahegelegene Pension. Neben den Insassen des Flugzeugs gab es 17 Verletzte am Boden, die medizinisch behandelt wurden, vor allem wegen Rauchvergiftung. Zwei Personen erlitten aber auch schwere Verbrennungen.

Insassen waren Familienmitglieder

Die Polizei berichtete, dass die Passagiere der Piper PA-42, darunter die Ehefrau des Piloten, drei Kinder, die Schwiegermutter, die Schwägerin mit Ehemann und zwei Kindern, alle Familienmitglieder waren. Der Absturz wurde um 9:13 Uhr Ortszeit von einer Überwachungskamera aufgezeichnet.

Mehr zum Thema

Zwei Kleinflugzeuge stoßen in Luft zusammen und stürzen ab

Zwei Kleinflugzeuge stoßen in Luft zusammen und stürzen ab

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier