Boeing 737-300 von Conviasa: Die Flotte ist in schlechtem Zustand.

VenezuelaPilotenmangel bringt Conviasa in Schwierigkeiten

Der staatlichen venezolanischen Fluggesellschaft gehen die Piloten aus. Die Zahl der täglichen Flüge hat Conviasa laut Berichten markant reduziert. Flugzeuge sollen in Hangars verrotten.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Conviasa hat es sich mit dem Großteil ihrer Piloten verscherzt. So habe die staatliche venezolanischen Fluggesellschaft in den vergangenen Wochen ihr Angebot von durchschnittlich 20 auf 16 Flüge pro Tag reduzieren müssen, berichtet die Zeitung El Nacional.

Insgesamt sollen schon mehr als 80 Prozent der Piloten gekündigt haben, berichtet auch das Rechercheportal La Patilla unter Berufung auf einen anonymen Informanten aus dem Inneren oder Umfeld der Airline. Demnach seien nur noch sechs Besatzungen, je bestehend aus einem Piloten und einem Kopiloten, im Dienst – drei für nationale, drei für internationale Flüge.

Niedrige Löhne und ausstehende Zahlungen

Auf den nationalen Strecken müssten die Mannschaften nun bis zu fünf mal pro Tag fliegen und würden so ihre maximale Stundenzahl überschreiten, wirft der Informant der Fluggesellschaft vor. Würden Piloten das Unternehmen verlassen wollen, würde Conviasa ihnen ihre Lizenz verweigern.

Das grundsätzliche Problem für die Piloten seien niedrige Löhne sowie ausstehende Reisegeld/Tagegeld/Verpflegungspauschale-Zahlungen. Conviasa sei die Fluggesellschaft mit den niedrigsten Löhnen für Piloten und Kopiloten, so die anonyme Quelle.

«Flugzeuge seit mehr als einem Jahr im Hangar»

Für Flüge nach Madrid kommt demnach nun eine angemietete spanische Besatzung zum Einsatz. Auf anderen internationalen Strecken würde Conviasa teilweise aber mit nur 70 Passagieren fliegen, da private Fluggesellschaften günstigere Preise anbieten würden. Es rechnet sich also nicht mehr.

Außerdem soll Conviasa schon länger einen Teil seiner Flotte nicht mehr nutzen: «Mehr als elf Flugzeuge sind seit mehr als einem Jahr in den Hangars in Maiquetía gestrandet», sagt der Informant. Während sich der Zustand dieser eigentlich noch flugfähigen Maschinen langsam verschlechtere, sei eine Embraer in Miami sogar völlig aufgeben und ausgeplündert worden. Insgesamt besitzt Conviasa 24 Flugzeuge.

Mehr zum Thema

Airbus A220 von Air Baltic: Bald in Uruguay?

Airbus A220 von Air Baltic werden für Uruguays neue Airline fliegen

Einsteigen in Istanbul: Offenbar durften viele Russinnen und Russen nicht mit.

Russland warnt Bürger vor Flügen mit Turkish Airlines

Airbus A350 von Iberojet: Bald ab Caracas im Einsatz.

Venezolanische Airline kommt mit Airbus A350 nach Europa

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Video

bolivien el elto c 130
Eine Lockheed C-130 Hercules der bolivianischen Luftwaffe ist am Flughafen El Alto verunglückt. Das Flugzeug, das für die Zentralbank des Landes unterwegs war, kam erst außerhalb des Flughafengeländes zum Liegen. Etliche Menschen kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack