Zaharie Ahmad Shah: Wieder Hauptverdächtiger im Rätsel um Flug MH370.

Neue Details zu MH370Pilot übte Flug nach Süden

Der Pilot Flug MH370 flog zuvor auf seinem privaten Simulator die Strecke in den südlichen Indischen Ozean. Dann löschte er die Daten, wie nun bekannt wurde.

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170 Interviews führten die malaysischen Ermittler. Und für sie ist danach klar: Alle Insassen an Bord von Flug MH370 außer einen trifft keine Schuld. Nur eine Person bleibt für die Spezialeinheit der Kriminalpolizei Malaysias als Verdächtiger übrig – und das ist Zaharie Ahmad Sha. Das schreibt die Zeitung The Sunday Times. Noch schließen sie ein technisches Problem oder Terrorismus nicht aus. Aber wenn jemand aktiv zum Verschwinden beigetragen hat, dann war es für sie eindeutig Abdul Hamid.

Die Polizisten schließen das aus einer Spur, welche der Kapitän der Boeing 777-200ER von Malaysia Airlines unwissend hinterließ. Auf seinem zu Hause installierten Flugsimulator übte er eine Route, die weit in den südlichen Indischen Ozean führt. Dort versuchte er virtuell die Landung auf einer kleinen, abgelegenen Insel, so das Blatt. Vor dem Abflug löschte Ahmad Shah die Daten aber von seinem Flugsimulator. Darum wurden sie gleich nach der Razzia seines Hauses im März nicht gleich entdeckt. Spezialtechniker konnten sie aber wieder auf der Festplatte auffinden.

Neue Suche nach MH370 deutlich weiter südlich

Dennoch schaue man noch immer alle Möglichkeiten an, welche zum Verschwinden von Flug MH370 geführt haben können, so ein Sprecher der Polizei zur Sunday Times. Die internationalen Suchtrupps verlegten ihre Suche denn auch weiter südlich, wie am Sonntag (22. Juni) bekannt wurde. Die neue potenzielle Absturzstelle liegt offenbar Hunderte von Kilometern südlich von der bisher angenommenen, wie die australischen Behörden bekannt gaben.

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