Letzte Aktualisierung: um 10:47 Uhr
Partner von  

Pakistan International Airlines

Piloten fälschten Diplome

Nächster Skandal bei der kriselnden pakistanischen Nationalairline: 50 Mitarbeiter wurden wegen gefälschten Diplome entlassen. Darunter sind auch Piloten.

PIA

Flieger von Pakistan International Airlines: Probleme mit gefälschten Zeugnissen.

Bei der pakistanischen Nationalairline läuft es nicht gerade rund. Erst im November wurde bekannt, dass die Regierung Pakistan International Airlines PIA Finanzhilfe gewähren muss. Nun kommt bei der Fluggesellschaft noch ein Skandal um die Ausbildung ihrer Mitarbeiter hinzu.

Mit gefälschten Schulabschlusszeugnissen haben Mitarbeiter von PIA ihren Arbeitgeber getäuscht. Ein Sprecher der Fluglinie bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass 50 Angestellte deswegen entlassen worden sind, darunter drei Piloten. Vor Kurzem hätten bereits sechs Piloten ebenfalls wegen gefälschten Diplomen gefeuert werden müssen, ergänzte der Sprecher. Allen betroffenen Piloten sei die Fluglizenz entzogen worden.

Nicht der erste Skandal

Der Vorfall ist nicht der erste, welcher ein schlechtes Licht auf Pakistan International und ihre Piloten wirft. 2013 wurde ein Pilot in Großbritannien betrunken verhaftet, kurz bevor er eine Maschine von Leeds nach Islamabad mit 156 Personen an Bord hätte fliegen sollen. 2017 musste sich die Airline dafür entschuldigen, dass sie zwei Leichen, die von New York nach Pakistan hätten überführt werden, in den USA vergessen hatte.

Zudem ist wiederholt wegen des Verdachts auf Drogenschmuggel gegen Mitarbeiter von Pakistan International ermittelt worden, insbesondere nachdem 2016 Drogen an Bord einer aus Dublin kommenden Maschine entdeckt wurden.



Die Redaktion behält sich das Recht vor, Kommentare zu moderieren und zu kürzen. Kritische Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen oder Kommentare mit rassistischem, sexistischem, themenfremdem, rein politischem oder beleidigendem Inhalt hingegen werden entfernt. Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Über die Entscheide der Moderatoren wird keine Korrespondenz geführt.