Maschine von PIA: Will die Regierung die Airline ausbluten lassen?

PIA steckt tief in der Krise

Immer neue Negavtiv-Meldungen lassen Pakistans Nationalairline in die Krise rutschen. Nun wurden zehn Flieger gegroundet.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Kaum ein Tag vergeht, ohne dass Pakistan International Airlines (PIA) negative Schlagzeilen macht. Und das gerade während der Haddsch, der großen Pilgerfahrt nach Mekka. Die Fluggesellschaft hat offenbar zehn ihrer Flieger gegroundet. Das berichtet unter anderem die pakistanische Zeitung The Nation. Der Grund sei, dass Ersatzteile fehlten, ohne die die Maschinen nicht abheben könnten. Zwei Boeing 747, zwei Airbus A 310, fünf Boeing 737 und eine ATR stehen ohne die Ersatzteile da. Wie Branchenquellen gemäß der Zeitung The International News berichteten, hat die Firma Transworld ihren Vertrag nicht eingehalten und die Airline nicht mit den Teilen versorgt. Warum, das wird nicht ausgeführt.

In der Folge des unerwarteten Groundings saßen Tausende Pilger am Flughafen fest. In Lahore konnten Reisende nach Jeddah offenbar nicht an Bord gehen, obwohl die Bordkarten ihnen schon ausgestellt worden waren. Das alles trägt nicht dazu bei, dass PIA ihren Ruf wiederherstellt. Seit Jahren schreibt die Airline Verluste. Die Ticketpreise gingen in die Höhe, und das, obwohl die Pünktlichkeitsrate sich immer weiter verschlechterte, wie The Nation schreibt. Dazu kommen immer neue Meldungen über Korruption, zwielichtige Geschäfte und Missmanagement. Zuletzt wurde bekannt, dass man in der Direktion offenbar versuchte, die Luftfahrtbehörde Saudi Arabiens zu bestechen. So wollte die Fluggesellschaft eine Strafe wegen Nichteinhaltens verschiedener Richtlinien während der Pilgerfahrt im vergangenen Jahr verhindern. Das geht aus nun veröffentlichten Dokumenten hervor, wie sie PakTribune berichtet.

«Böse Propaganda»

Auch das Leasing von zwei A320 Fliegern wurde auf Eis gelegt. Angesichts der immer neuen Negativschlagzeilen spekulieren Branchenkenner, dass die Regierung die Fluggesellschaft extra vor die Hunde gehen lässt, um eine neue Airline gründen zu können. Und bei PIA fühlt man sich denn auch sabotiert. Nach der Meldung über das Grounding erhob ein Sprecher von PIA den Vorwurf, die Meldungen seien böse Propaganda, mit der man den Ruf der Fluglinie weiter schädigen wolle.

Mehr zum Thema

Airport Jeddah: Ein Container fliegt über die Auto hinweg.

Container fliegen über Gelände des Flughafens Jeddah

Jets von Flynas und Eurowings: Bald Konkurrenten auf einer Route.

Eurowings und Flynas starten Berlin-Duell nach Jeddah

Airbus A320 Neo von Eurowings: Öfter Richtung Dubai - und mehr.

Eurowings baut Flüge an den Persischen Golf aus

Außen Privatair, innen Lufthansa: Boeing 737 des Schweizer Anbieters.

Lufthansa schickt Privatair in Warteschleife

Video

Erster Being 737-800 Kombifrachter: Air Inuit hat das Flugzeug am 13. Januar in den Liniendienst aufgenommen.
Fast fünfzig Jahre prägten röhrende 737-200 C den Alltag im Norden Québecs. Jetzt hebt erstmals eine Boeing 737-800 Kombi für Air Inuit ab – mit 90 Sitzen, Palettenfracht und als Weltpremiere.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies