Embraer E190 von KLM Cityhopper: Tragischer Zwischenfall mit Todesfolge.

Embraer E190 von KLM CityhopperPerson wird in Amsterdam in Triebwerk gesogen und stirbt

Tragischer Zwischenfall am Flughafen Amsterdam: Eine Person wurde auf dem Vorfeld von einem Triebwerk einer Embraer E190 von KLM Cityhopper eingesaugt. Sie verstarb an ihren Verletzungen.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Es ist ein Horrorszenario für jedes Unternehmen: ein tödlicher Unfall. Genau das ist am Mittwoch (29. Mai) am Flughafen Amsterdam-Schiphol passiert. Wie die niederländische Gendarmerie mitteilt, wurde eine Person auf dem Vorfeld von einem laufenden Triebwerk eingesaugt. Sie erlag wenig später ihren Verletzungen.

Bilder aus Sozialen Medien zeigen, dass sich der Zwischenfall bei Pier B im Abflugbereich 1A gegen 16 Uhr ereignet hat. Betroffen war eine Embraer E190 von KLM Cityhopper. Es handelt sich um den Jet mit dem Kennzeichen PH-EZL, der als Flug KL1341 hätte nach Billund fliegen sollen.

Genaue Umstände bisher nicht bekannt

Wie es genau zum tragischen Zwischenfall kam, ist bisher nicht bekannt. Offenbar passierte es aber beim Zurückstoßen der E190 vom Gate als die Triebwerke bereits liefen. Es werde noch untersucht, ob es sich um einen Unfall oder Suizid gehandelt habe, so die Gendarmerie. Unklar ist auch, ob es sich beim Opfer um einen Angestellten oder einen Passagier handelt.

Alle Passagiere und Besatzungsmitglieder seien von Bord gegangen würden betreut, erklärte die Gendarmerie weiter. Offenbar hatten viele von ihnen den Vorfall mitbekommen. «Unsere Gedanken sind bei den Hinterbliebenen und wir sind besorgt um die Passagiere und Kolleginnen und Kollegen, die Zeuge des Vorfalls waren» so der Flughafen Amsterdam in einer Mitteilung.

Triebwerke haben eine immense Kraft

Die Kraft heutiger Flugzeugmotoren ist gigantisch. Die Fans der Triebwerke saugen bis zu 1,4 Tonnen Luft an – pro Sekunde. Das entspricht dem Volumen eines halben olympischen 50-Meter-Schwimmbeckens. Wer in den Saugstrahl gerät, der hat deshalb wenig Chancen.

Wenn Sie daran denken, sich das Leben zu nehmen, versuchen Sie, mit anderen Menschen darüber zu sprechen. Mit Freunden, Verwandten oder mit jemandem, der anonym für Sie da ist - etwa die Telefonseelsorge in Deutschland, der Schweiz oder Österreich.

Mehr zum Thema

Die gefährliche Saugkraft der Triebwerke

Die gefährliche Saugkraft der Triebwerke

Airbus A319 von Air India: Beim Unglück in Mumbai lief sehr viel schief.

Unachtsamkeit führte zu Tragödie in Mumbai

Kaninchen und Flieger von ETF Airways: Sorgen für Ärger in Bremen.

Airline will Kaninchen-Entschädigung vom Flughafen Bremen

Flughafen Lelystad: Bald für Ferienflüge geöffnet?

Niederlande öffnen Flughafen Lelystad für Ferienflüge – ab 2027

Video

Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
copa airlines muttertag
Wo können Mutter und Kind den Muttertag am besten verbringen? Im Cockpit, war die Antwort der Familie Freitas bei Copa Airlines.
Timo Nowack
Timo Nowack