So sollen die Maschinen der neuen People Express dereinst aussehen.

Die Rückkehr von People Express

In den Achtzigerjahren machte die erste Billigairline der USA Furore. Sie wuchs fulminant und scheiterte am Ende spektakulär. Nun aufersteht sie.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Am 1. Februar 1987 war Schluss. In einem Notverkauf musste das Management von People Express die Fluggesellschaft für 125 Millionen Dollar an eine Vorgängergesellschaft von Continental Airlines verkaufen. Damit endete eine kurze, aber spektakuläre Firmengeschichte. Die Airline nutze als erste die Deregulierung des Luftfahrtmarktes in den Vereinigten Staaten auf ganz neue Weise und setzte voll auf ein Lowcostmodell. Sie flog ab Frühjahr 1981 ab ihrer Basis Newark diverse Ziele in den USA an, zwei Jahre später bediente sie bereits London Gatwick. Die Strategie mit tiefen Preisen und minimalem Service ging auf. Sie war so erfolgreich, dass die Führung von People Express schnell übermütig wurde. Mit diversen Übernahmen überspannte sie den finanziellen Bogen. Sechs Jahre nach dem Start musste People Express aufgeben.

Jetzt kehrt People Express zurück - 26 Jahre nach dem Untergang. Der ehemalige Mitarbeiter Michael Morisi kaufte 2012 zusammen mit Geschäftspartnern die Namensrechte der untergegangenen Fluglinie. Seither arbeitet er an einem Neustart. Als Basis der neuen People Express wählte er den Newport News-Williamsburg International Airport in Virgina. Von der dortigen Lokalregierung erhielt er einen Aufbaukredit von einer halben Million Dollar.

Kauf einer anderen Airline

Die neue People Express will mit einer Flotte von Boeing B737-400 diverse Ziele in den USA bedienen. Innerhalb von drei Jahren prognostiziert Morisi die Schaffung von 1000 Stellen. Seine Airline soll mit einer transparenten Tarifstruktur ohne Zusatzgebühren bei den Kunden punkten - und mit der Bedienung von Strecken, welche andere Konkurrenten aufgegeben haben. In einem ersten Schritt plant Morisi nach Newark, Pittsburgh, Providence, Orlando und West Palm Beach zu fliegen.

Der Start wurde aber schon mehrmals verschoben - auch weil es Probleme mit den Genehmigungen gab. Doch nun scheint es vorwärts zu gehen. Am Wochenende meldete die neue People Express auf ihrer Facebook-Seite, man habe nun eine Absichtserklärung zum Kauf einer bestehenden Charterairline unterzeichnet. Auf Basis dieses Unternehmens werde dann der Neustart erfolgen. Mehr Details gebe es in den «nächsten Wochen», verspricht Morisi.

Mehr zum Thema

Anflug: Heute landen wir auf einem Inselflughafen.

Wie gut kennen Sie sich mit Inselflughäfen aus?

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Chicago O'Hare, USA: Einer von zwei Flughäfen der Vereinigten Staaten, die alle bewohnten Kontinente bedienen.

Ab diesen sechs Flughäfen kommt man auf jeden bewohnten Kontinent

«Unter dem Rundbau entfaltet sich rund um das weitläufige Central Green ein lebendiges neues Viertel. Mit Pflanzen, Bäumen und bequemen Straßenmöbeln ist dies ein flexibler. Das Grün zieht sich durch die drei Zweige des Terminals und umrahmt Boulevards mit Restaurants, Geschäften und Einzelhandelsgeschäften, die zusammen an eine lebendige Straße in einem Chicagoer Viertel erinnern», so das Archtiekturbüro Studio Gang.

Chicago bekommt spektakuläres neues Terminal

Video

airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack
midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg