Daxing International Airport soll der neue Mega-Flughafen in Peking heißen. Mit 8 Rollbahnen soll der Gigant rund 130 Millionen Passagiere im Jahr abwickeln können.

Peking kopiert sich Flughafen zusammen

Produkte zu kopieren hat in China schon fast Tradition. Und dem bleibt man auch beim Bau des neuen Mega-Flughafens Daxing International treu.

Top-Jobs

aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Das Projekt war von Anfang an ambitioniert: Die chinesische Luftfahrtbehörde gab vor über einem Jahr bekannt, den größten Flughafen der Welt bauen zu wollen. 14 Milliarden Dollar soll der zweite Airport Pekings kosten, mindestens acht Rollfelder soll er haben haben und Dubais World Central den Rang als größter Flughafen der Welt abluchsen.

Noch ist wenig bekannt über Daxing. Berichterstattungen sind häufig ungenau und nicht bestätigt. So auch die 130 Millionen Passagiere, die jährlich abgefertigen werden sollen. Bekannt hingegen sind die Architekten: Das erfahrene Pariser Unternehmen «ADPI» wurde aus Peking mit dem Projekt beauftragt. ADPI CEO Guillaume Sauvé sagte zu airport-business.com: «Vieles ist streng vertraulich, aber wir schauen uns mit unserem Kunden nach Optimierungspotential um.»

Das Beste von vier Flughäfen

Die Optimierungsrecherche ist bei der Luftfahrtbehörde des kommunistischen Landes natürlich Chefsache. Zhou Laizhen, Chef für Luftfahrt in China, schaute sich in den vergangen Monaten auf den Flughäfen Dubai International und Dubai World Central, sowie Amsterdam Schipol und München um und machte sich fleißig Notizen, denn jeder der Vier ist in gewissen Bereichen Klassenbester.

Dubais World Central Airport, aktuell größter Flughafen der Welt und damit von Daxing schwer konkurrenziert, ist für Laizhen interessant in Sachen Dual-Airport-Abwicklung – die er gemeinsam mit Dubai International schafft. Auch wie die zwei Giganten im Mittleren Osten in Sachen Fortschritt arbeiten, ist für die Chinesen nachahmungswert.

China will Erfahrungen absorbieren und den perfekten Flughafen bauen

Der Flughafen München gilt als einer der effizientesten, wenn es um den Transit geht. Hier wollen die Chinesen lernen, wie man den Transitprozess mit Investitionen der Airlines in den Flughafen und den Transitprozessen harmonisiert. Außerdem soll von den Bauweisen und den Abläufen profitiert werden.

Amsterdam Schiphol ist mit seiner 100-jährigen Geschichte ein Musterbeispiel für die Lang- und Kurzzeitplanung eines Flughafens. Daxing soll auch von der Energieeffizienz und der Wirtschaftlichkeit Schiphols profitieren. Diese möglichen Lektionen gab Zhou Laizhen einer chinesischen Nachrichtenagentur bekannt. Man wolle das Beste der vier Flughäfen absorbieren und in die Konstruktion des neuen Mega-Flughafens einfließen lassen, gab der Luftfahrtminister zu Protokoll.

Mehr zum Thema

Terminal des neun Flughafens: Ausgelegt für 130 Millionen Passagiere.

Pekings teurer Riesenflughafen

Video

air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack