Mobiltelefon: Besser nicht an Bord für Gespräche benutzen.

Befragung in den USAPassagiere wehren sich gegen Telefonate an Bord

Das US-Transportministerium befragte Bürger zum Thema Telefongespräche an Bord. Das Resultat ist klar.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Man kennt die mitgehörten Gespräche aus der Straßenbahn oder der Warteschlange vor der Kinokasse. «Ja, sie waren ganz begeistert. Sie wollen drei Millionen investieren.» «Oh Ja, im Bett läuft es hammer. Aber das wird nichts Ernstes.» «Wo bist du gerade?» Selbst Intimstes wird da laut diskutiert oder Trivialstes mitgeteilt - und jeder muss mithören.

Bald könnten solche Szenen in den USA auch an Bord von Flugzeugen zum Alltag gehören. Die amerikanische Fernmeldebehörde Federal Communications Commission FCC hatte 2013 einen Antrag eingereicht, der die Nutzung von Handys ab einer Höhe von 10’000 Fuß oder 3050 Metern erlauben soll. Sie achtete dabei auf die technische Machbarkeit.

Bevölkerung befragt

Noch muss aber auch das amerikanische Transportministerium zusagen. Es muss bei seiner Entscheidung die Sicherheit an Bord als Richtschnur nehmen. Das Department of Transportation zögerte bisher. Es wollte zuerst auch die Bevölkerung zum Thema befragen. Mehr als 7000 Menschen haben sich bis Ablauf der Frist am 13. Februar gegenüber dem Transportministerium geäußert, wie die Zeitung Los Angeles Times schreibt.

Die Mehrheit der (statistisch nicht repräsentativen) Kommentare sei gegen die Freigabe der Gespräche an Bord, so das Blatt, das sie ausgewertet hat. Die meisten Schreiber beziehen sich darauf, dass in Flugzeugen enge Platzverhältnisse herrschen und die Stimmung viel schneller hochkochen kann - schließlich kann man sich nicht wirklich aus dem Weg gehen. Auch Flugbegleiter fürchten sich vor den Konsequenzen. Ob bald in Flugzeugen amerikanischer Fluggesellschaften gequasselt wird, ist daher fraglich.

[poll id="17"]

Mehr zum Thema

Anflug: Heute landen wir auf einem Inselflughafen.

Wie gut kennen Sie sich mit Inselflughäfen aus?

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Chicago O'Hare, USA: Einer von zwei Flughäfen der Vereinigten Staaten, die alle bewohnten Kontinente bedienen.

Ab diesen sechs Flughäfen kommt man auf jeden bewohnten Kontinent

«Unter dem Rundbau entfaltet sich rund um das weitläufige Central Green ein lebendiges neues Viertel. Mit Pflanzen, Bäumen und bequemen Straßenmöbeln ist dies ein flexibler. Das Grün zieht sich durch die drei Zweige des Terminals und umrahmt Boulevards mit Restaurants, Geschäften und Einzelhandelsgeschäften, die zusammen an eine lebendige Straße in einem Chicagoer Viertel erinnern», so das Archtiekturbüro Studio Gang.

Chicago bekommt spektakuläres neues Terminal

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier