Flieger von Air Europa: Die Passagiere hatten Angst.

Kaputte BremsenPassagier-Aufstand auf Air-Europa-Flug

45 Passagiere weigerten sich auf einem Air-Europa-Flug mitzufliegen. Der Pilot hatte etwas zu genau erklärt, warum man einen Umweg nehmen muss.

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Was für ein Ende des Urlaubs: Zunächst hatte sich Sonntagabend (26. Juli) der Abflug von Air-Europa-Flug UX6028 von Ibiza nach Madrid bereits verspätet, weil die Fluglotsen streikten. Dann machte der Pilot eine Durchsage, die es in sich hatte: Die Boeing 737 werde nicht wie geplant nach Madrid fliegen, sondern nach Mallorca, wo die Passagiere den Flieger wechseln müssten.

Der Grund, weshalb man das Flugzeug wechseln musste, machte einigen Passagieren Angst: Es gebe «Probleme mit den Bremsen». Doch das würde eigentlich kein Problem sein, daher fliege man auch nach Mallorca. Der Pilot verglich es mit dem Ausfall des Antiblockiersystems eines Autos. Bremsen könne man eigentlich immer noch. Das hat nicht alle überzeugt. Nach der Durchsage weigerten sich 45 Passagiere, mitzufliegen.

Auf andere Flüge umgebucht

«Ich war mit meinem Sohn unterwegs und konnte unsere Sicherheit nicht gefährden», erklärte ein Passagier gegenüber britischen Medien. Zwischenzeitlich musste die Polizei eingreifen, als es zu heftigen Diskussionen kam, ob die Passagiere fliegen sollten oder nicht. Einige blieben an Bord, sie mussten pünktlich fliegen, um Anschlussverbindungen zu bekommen oder um zur Arbeit zu gehen. Die 45 Verweigerer wurden auf andere Flüge am nächsten Tag umgebucht.

Air Europa gab im Anschluss eine Stellungnahme heraus: Der Pilot habe seine Entscheidung im Einklang mit den Standardsicherheitsrichtlinien getroffen. «Das Flugzeug hat alle Sicherheitsbedingungen für diese Route eingehalten und ist ohne Probleme in Palma de Mallorca gelandet, bevor Passagiere ihre Reise in einem anderen Flugzeug nach Madrid Barajas fortsetzen konnten.»

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