Flieger von Air Europa: Die Passagiere hatten Angst.

Kaputte BremsenPassagier-Aufstand auf Air-Europa-Flug

45 Passagiere weigerten sich auf einem Air-Europa-Flug mitzufliegen. Der Pilot hatte etwas zu genau erklärt, warum man einen Umweg nehmen muss.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Was für ein Ende des Urlaubs: Zunächst hatte sich Sonntagabend (26. Juli) der Abflug von Air-Europa-Flug UX6028 von Ibiza nach Madrid bereits verspätet, weil die Fluglotsen streikten. Dann machte der Pilot eine Durchsage, die es in sich hatte: Die Boeing 737 werde nicht wie geplant nach Madrid fliegen, sondern nach Mallorca, wo die Passagiere den Flieger wechseln müssten.

Der Grund, weshalb man das Flugzeug wechseln musste, machte einigen Passagieren Angst: Es gebe «Probleme mit den Bremsen». Doch das würde eigentlich kein Problem sein, daher fliege man auch nach Mallorca. Der Pilot verglich es mit dem Ausfall des Antiblockiersystems eines Autos. Bremsen könne man eigentlich immer noch. Das hat nicht alle überzeugt. Nach der Durchsage weigerten sich 45 Passagiere, mitzufliegen.

Auf andere Flüge umgebucht

«Ich war mit meinem Sohn unterwegs und konnte unsere Sicherheit nicht gefährden», erklärte ein Passagier gegenüber britischen Medien. Zwischenzeitlich musste die Polizei eingreifen, als es zu heftigen Diskussionen kam, ob die Passagiere fliegen sollten oder nicht. Einige blieben an Bord, sie mussten pünktlich fliegen, um Anschlussverbindungen zu bekommen oder um zur Arbeit zu gehen. Die 45 Verweigerer wurden auf andere Flüge am nächsten Tag umgebucht.

Air Europa gab im Anschluss eine Stellungnahme heraus: Der Pilot habe seine Entscheidung im Einklang mit den Standardsicherheitsrichtlinien getroffen. «Das Flugzeug hat alle Sicherheitsbedingungen für diese Route eingehalten und ist ohne Probleme in Palma de Mallorca gelandet, bevor Passagiere ihre Reise in einem anderen Flugzeug nach Madrid Barajas fortsetzen konnten.»

Mehr zum Thema

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

Designentwurf der Hydra: Der Entwurf von Studierenden der TU Berlin hat die DLR Design Challenge gewonnen.
Schlägt man ihr einen Kopf ab, wachsen zwei nach. Zumindest bei der Hydra aus der Sage. Beim gleichnamigen Flugzeugkonzept der TU Berlin lässt sich der Antriebsstrang einfach austauschen. Damit haben die Studierenden nun einen renommierten Wettbewerb gewonnen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Terminal des Port Polska: Platz für vorerst 44 Millionen passagiere.
Von Kommunisten erdacht, viel später von einer nationalkonservativen Regierung wiederbelebt und schließlich von einer liberalen Regierung bestätigt: Port Polska hat viele politische Wendungen überlebt. Polens neuer Zentralflughafen nimmt nun konkrete Formen an. Ende 2032 soll er eröffnet werden - mit Platz für jährlich 44 Millionen Fluggäste, 24-Stunden-Betrieb und Lot Polish Airlines als wichtigster Nutzerin.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Sturm am Flughafen Forli: Flugzeuge umgedreht.
Ein heftiger Sturm mit Böen von bis zu 120 Kilometern pro Stunde ist über Forlì in Italien hinweggezogen. Auch der Flughafen wurde getroffen: Zwei eingelagerte Boeing 737 und mehrere Kleinflugzeuge wurden beschädigt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin