Pakistan International, Pakistan.

Pakistan International AirlinesMalaysisches Gericht lässt Boeing 777 beschlagnahmen

Die pakistanische Nationalairline schuldet einer Leasinggesellschaft Geld. Deshalb wurde jetzt eine Boeing 777 von Pakistan International in Kuala Lumpur an die Kette gelegt.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die 18-köpfige Crew von Flug PK894 aus Islamabad hat einen ziemlich langen Aufenthalt in Kuala Lumpur vor sich. Am Freitagmittag (15. Januar) kamen die Piloten und Flugbegleiter von Pakistan International Airlines PIA in der malaysischen Hauptstadt an. Und weil sie nicht wie geplant gleich wieder zurückfliegen konnten, müssen sie sich 14 Tage in Quarantäne begeben.

Zum ungeplanten Aufenthalt kam es, weil die malaysischen Behörden die Boeing 777-200 der pakistanischen Nationalairline beschlagnahmten, die eigentlich nach wenigen Stunden hätte nach Islamabad zurückfliegen sollen. Sie taten das auf Anordnung eines lokalen Gerichts. Dort hatte die irische Leasinggesellschaft Peregrine Aviation geklagt, weil Pakistan International Airlines ihr Geld für Leasingraten von zwei Boeing 777 schuldet. Es soll um 14 Millionen Dollar gehen.

Streit um zwei Boeing 777

Pakistan International hält die Entscheidung des Gerichts für «einseitig». «Dies ist inakzeptabel und PIA hat Unterstützung der pakistanischen Regierung in Anspruch genommen, um diese Angelegenheit auf diplomatischem Wege zu klären», so die Fluggesellschaft in einer Stellungnahme. Neben der beschlagnahmten Maschine mit dem Kennzeichen AP-BMH geht es auch um die Boeing 777 mit dem Kennzeichen AP-BMG. Sie steht aktuell in Karachi und war schon einige Zeit nicht mehr im Einsatz.

Pakistan International kann derzeit nicht alle Ziele selber anfliegen. Nach dem tödlichen Unfall eines Airbus A320 in Karachi wurde bekannt, dass viele Piloten der Fluglinie ungültige Lizenzen haben. Danach haben Europa und die USA ein Flugverbot ausgesprochen. Es wurde Ende 2020 um weitere drei Monate verlängert - bis Ende März 2021.

Mehr zum Thema

Schubhebel: Nicht immer legen in Pakistan hier befähigte Menschen hand an.

Piloten schickten Freunde zu Prüfungen

Jet der pakistanischen Fluglinie Airblue: Bald nur noch im Inland unterwegs?

Pakistanischen Fluglinien droht Sperre in 188 Ländern

Hi Fly, Portugal.

Pakistan International verlängert bei Hi Fly

ticker sin-kung airways

Sin-Kung Airways startet Frachtbetrieb

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier