Airbus-Flugzeug im Hi-Fly-Design:  Verbindung nach Nepal.

BerichtOrderte Hi Fly A330 für Nepal Airlines?

Der Wet-Lease-Spezialist Hi Fly hat bei Airbus zwei A330-200 bestellt. Laut einem Bericht sollen sie an Nepal Airlines gehen.

Top-Jobs

Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Am 21. Juni gab Airbus eine Bestellung bekannt: «Hi Fly, eine portugiesische Fluggesellschaft, spezialisiert auf weltweites Wet-Leasing von Großraumflugzeugen, hat ihre erste direkte Order platziert für zwei zusätzliche A330», teilte der Flugzeughersteller mit. Damit werde die Hi-Fly-Flotte von bisher 14 Airbus-Flugzeugen weiter wachsen. «Die neuen A330 werden eine Zwei-Klassen-Konfiguration mit 18 Sitzplätzen in der Business und 256 in der Economy Class bieten», so Airbus.

Nun legt ein Bericht der Zeitung Kathmandu Post nahe, dass die Fluggesellschaft, welche die beiden A330-200 einsetzen wird, Nepal Airlines ist. Demnach soll die Airline fünf Tage vor der Bekanntgabe des Deals als Anzahlung 79 Millionen Dollar auf ein treuhänderisch verwaltetes Konto der Wirtschaftskanzlei Norton Rose Fulbright in Europa überwiesen haben. Insgesamt soll sich der Preis auf 209,6 Millionen Dollar belaufen.

Neue Firma Hi Fly X Ireland

Partner bei der Transaktion soll ein Konsortium angeführt von der US-Firma AAR sein, dem auch die deutsche German Aviation Capital Corporation angehört. Über solch eine Vereinbarung hatten nepalesische Medien bereits im April berichtet. Der Kathmandu Post zufolge soll AAR ein spezielles Vehikel für die Abwicklung gegründet haben, mit Hi Fly an der Spitze. Die neue Firma namens Hi Fly X Ireland werde sich um die Beschaffung der Flugzeuge kümmern, zitiert das Blatt einen nicht genannten Offiziellen der Nepal Airlines Corporation.

Ein Blick ins irische Handelsregister zeigt: Die Firma Hifly X Ireland Limited in Dublin existiert tatsächlich erst seit dem 21. Februar 2017. «Hi Fly X Ireland darf keine andere Auslieferungsaufträge akzeptieren, bis sie die zwei Flugzeuge an Nepal Airlines geliefert hat», zitiert die Zeitung einen Sekretär des nepalesischen Tourismusministeriums, Buddhi Sagar Lamichhane, der weiter sagte: «Die beiden Jets wurden speziell für Nepal Airlines bestellt.»

Wieder Langstrecken

Nepal-Airlines-Geschäftsführer Sugat Ratna Kansakar zeigte sich gegenüber dem Blatt zurückhaltender und sagte, man werde diese Entwicklung erst noch bestätigen. «Wir haben die Vorauszahlung an Hi Fly freigegeben und es könnte wahrscheinlich unsere Order sein.» Das Blatt berichtet weiterhin, das erste der beiden Flugzeuge werde laut Nepal Airlines im Mai 2018 erwartet, das zweite im Juni 2018. Es wäre für die Staatsairline die Erfüllung des lang gehegten Traumes, wieder Großraumflugzeuge zu fliegen.

Hi-Fly-Chef Paulo Mirpuri will sich zum Deal nicht konkret äußern. Er erklärt gegenüber aeroTELEGRAPH aber: «Unsere Kerngeschäft ist es, Flugzeuge und Servicedienstleistungen für Fluggesellschaften und Regierungen weltweit anzubieten.» Ein Vorteil des Deals könnte sein: Werden die beiden A330 von Hi Fly betrieben und gewartet, könnten sie für Nepal Airlines nach Europa fliegen. Das Land selbst steht auf der Schwarzen Liste der EU.

Mehr zum Thema

Nepal Airlines: Steigt eine deutsche Fluggesellschaft ein?

Nepal Airlines sucht Partner - auch in Deutschland

ticker-airbus-konzern-

Airbus testet vernetzte Brandbekämpfung aus der Luft

ticker airbus defence

Airbus übernimmt Cybersicherheitsfirma in Großbritannien

airbus a320 neo lufthansa

Lufthansa-Group-Chef Carsten Spohr: «Was Pratt & Whitney macht, ist richtig»

Video

santa monica douglas dc 3 monument
Er ist mehr als 100 Jahre alt, doch Ende 2028 wird er schließen. Der Flughafen Santa Monica in Kalifornien war zwar nie ein großer Verkehrsflughafen, aber dennoch historisch bedeutsam.
Timo Nowack
Timo Nowack
wrack bombardier crj 900 ntsb
Die Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat neues Videomaterial zum Zusammenstoß einer Bombardier CRJ 900 von Air Canada mit einem Feuerwehrauto am New Yorker Flughafen LaGuardia veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen, wie heftig die Kollision war.
Timo Nowack
Timo Nowack
michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack