Fliegen: Sehen die meisten weiterhin positiv.

UmfrageÖsterreicherinnen und Österreicher gegen Kurzstrecken-Vebot

Der österreichische Luftfahrtverband wollte es genau wissen: Was halten die Österreicherinnen und Österreicher wirklich von der Luftfahrt?

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

1000 Personen über 16 Jahren und quer durch alle Bevölkerungsschichten wurden durch Hasslinger Consulting im Auftrag des österreichischen Luftfahrtverbandes befragt. Das zentrale Resultat: 35 Prozent haben eine grundsätzlich positive, 42 Prozent eine eher positive Einstellung zum Fliegen.

Fliegen ist Jüngeren deutlich wichtiger als Älteren. Mit dem Fliegen assoziieren die Befragten auf der Positivseite vor allem Mobilität und Freiheit, aber auch Sicherheit, entspanntes Reisen und Spaß. Auf der Negativseite steht die Umweltbelastung mit 42 Prozent ganz oben, abgeschlagen folgen überfüllte Flughäfen und der Preis. 55 Prozent wollen auch in Zukunft wieder Flüge buchen, 23 Prozent wissen es noch nicht genau.

Nicht gegen CO2-Steuer

Ein diametral anderes Bild ergibt sich bei der Umweltbelastung, wenn es um die Wahl des Verkehrsmittels für einen privaten Urlaub geht. Da entscheiden Zielort (37 Prozent) und Preis (24 Prozent), die Umweltverträglichkeit spielt nur für 3 Prozent eine Rolle. Gegen Mindestpreise bei den Tickets hat die Mehrheit der Befragten ebenso wenig wie gegen eine CO2-Steuer. Sie sprechen sich aber deutlich gegen eine Beschränkung der Anzahl der jährlichen Flüge und ein Verbot von Kurzstreckenflügen aus.

Interessant: 60 Prozent sagen Ja auf die Frage, ob sie glauben, dass die österreichische Luftfahrt wie ÖBB, U-Bahn, Autobus und Straßenbahn subventioniert wird. Die Experten von Hasslinger führen diese falsche Einschätzung darauf zurück, dass Austrian Airlines eine staatliche Corona-Hilfe bekommen hat, und dass den Österreicherinnen und Österreicher das Wissen diesbezüglich fehlt.

Jeder Achte hat Flugangst

40 Prozent nehmen kritische Medienberichte über die Luftfahrt wahr, genannt wurden die Luftfahrt als Klimakiller, die Forderung nach dem Verbot von Kurzstreckenflügen und einer Kerosinsteuer. «Das bedeutet nicht automatisch, dass die Menschen diese Themen auch so sehen oder befürworten», erklärt Roswitha Hasslinger. Nach Industrie, LKW-Verkehr und den Kreuzfahrtschiffen wird die Luftfahrt bei der Umweltbelastung auf Platz 4 gereiht. PKW- Verkehr oder der Energieverbrauch der Haushalte liegen auf Platz 7 und 10. Das habe damit zu tun, dass die Menschen das, was sie selbst brauchen und benutzen, als weniger schädlich einstufen, sagt Hasslinger.

Die größte Überraschung für Hasslinger beim Umfrageergebnis: «Dass 12 Prozent der Befragten Flugangst haben, und die Dunkelziffer sicher noch viel höher ist.»

Mehr zum Thema

Hello Austria! Die Boeing 757 wechselte  die Registrierung.

DHL macht Österreich zum Brexit-Gewinner

ticker-oesterreich

Österreich modernisiert Luftfahrtgesetz und Drohnenregeln

ticker-ryanair

Österreich: Oberster Gerichtshof erklärt 14 Zusatzgebühren von Ryanair für unzulässig

ticker-oesterreich

Österreich stellt Luftfahrtbranche jährlich 30 Millionen Euro zur Verfügung

Video

midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies