Illustration von Avatar Airlines: Geflogen ist die Fluglinie noch nie.

Avatar AirlinesNur auf dem Papier existierende Airline will Staatshilfe

Seit neun Jahren sucht Avatar Airlines Geld für den Start. Jetzt hofft sie, vom Hilfsprogramm der Regierung der USA zu profitieren.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Avatar Airlines ist keine junge Firma mehr. Seit 2011 versucht die Fluggesellschaft, mit Sitz in Las Vegas abzuheben. Der Plan blieb immer unverändert: Rennstrecken in den USA mit Dreiecksflügen zu bedienen.

Die Möchtegern-Fluglinie verspricht dabei rekordtiefe Preise. Flüge von Miami nach New York seien ab 49 Dollar zu haben, so Avatar Airlines auf ihrer Webseite. Versteckte Gebühren werde es dabei keine geben. Sitzplatz, Wifi - alles sei kostenlos, so das Versprechen. Möglich soll das durch rekordtiefe Kosten werden.

Bereits wegen Steuervergehen im Gefängnis

Auch eine Flotte hat Avatar Airlines bereits im Kopf. Im Februar gab das Unternehmen bekannt, eine Absichtserklärung zum Kauf von 30 Boeing 747-8 abgegeben zu haben. Anerkannt vom Flugzeugbauer wurde die freilich nicht. Immerhin saß Gründer Barry Michaels gemäß dem TV-Sender KLAS bereits einmal in Zusammenhang mit einem Airlineprojekt hinter Gittern.

Der umtriebige Mann versuchte in den Neunzigerjahren, Family Airlines zu starten. Er wurde wegen Steuer- und Wertschriftenvergehen verurteilt. Jetzt sucht er 300 Millionen Dollar für sein Projekt Avatar Airlines.

Fehler in der Anrede

Doch Michaels will nicht nur Geld von Investoren. Er will auch welches vom Staat. Zwar sei man nicht von der Corona-Krise betroffen, schreibt das Unternehmen in einem Brief an Finanzminister Steven Mnuchin. Man mache mit den Plänen weiter wie bisher und werde 2000 bis 3000 Leute anstellen und die Luftfahrtbranche umkrempeln.

Trotz allem verlangt Avatar Airlines, in das Unterstützungsprogramm der Regierung der USA aufgenommen zu werden. Der gewünschte Betrag: 15 Millionen Dollar in Form von Zuschüssen und Krediten. Ein kleiner Schönheitsfehler: Den Namen des Finanzministers schrieb die Fluglinie im Brief gleich in der Anrede falsch.

Mehr zum Thema

Google, Starbucks, Coca-Cola oder Sony: So könnten die Werbe-Jets von Avatar Airlines aussehen.

Jumbos als fliegende Werbetafeln

Flieger von Alaska Airlines: Von Seattle über Dallas nach Houston.

Airlines müssen für Staatshilfe beim Flugplan tricksen

Mittlerweile aussortiert: Baltias Boeing 747-200.

Phantom-Airline Baltia ändert ihre Strategie

Anflug: Heute landen wir auf einem Inselflughafen.

Wie gut kennen Sie sich mit Inselflughäfen aus?

Video

Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies