Airbus-Mitarbeiter im Werk Tianjin: Bald viel Arbeit.

A330 und A320Nun beglückt China auch Airbus

Die Regierung in Peking ordert weitere Airbus A330 und A320 für die expandierenden Fluggesellschaften des Landes. Der Auftrag für 130 Flugzeuge hat einen Wert von 17 Milliarden Dollar.

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Angela Merkel kann es als großen Erfolg für sich und Europa verbuchen. Zusammen mit dem chinesischen Premierminister Li Keqiang unterzeichnete die deutsche Bundeskanzlerin in Peking ein Abkommen zum Verkauf von 130 Airbus an die Volksrepublik. Der Auftrag hat einen Wert nach Listenpreisen von 17 Milliarden Dollar.

China hatte bereits im Sommer 45 Airbus A330 bestellt. Damals gab der europäische Flugzeugbauer bekannt, in Tianjin ein neues Fertigstellungswerk für A330 zu bauen. Dort werden künftig letzte Kabinenteile eingebaut, die Bemalung aufgebracht oder letzte Triebwerkstests durchgeführt, bevor die Langstreckenflieger an die Kunden übergeben werden. Im Gegenzug versprach China, bis zu 70 Exemplare des Langstreckenfliegers für seine Airlines zu ordern. Zusammen mit der festen Bestellung vom Sommer und der jetzt bekanntgegebenen Bestellung von weiteren 30 A330 sind es nun also 75 Maschinen geworden.

China gilt als Eldorado

Neben den weiteren A330 ordert China auch 100 weitere Airbus A320. Den Kurz- und Mittelstreckenflieger bauen die Europäer bereits seit einiger Zeit in China zu Ende. Seit 2008 betreiben sie ebenfalls in Tianjin ein Endmontagewerk für den A320.

Der chinesische Markt gilt dank einer rasant wachsenden Mittelschicht allgemein als Eldorado der Flugzeughersteller. 6330 neue Flieger werden in der Volksrepublik in den nächsten zwanzig Jahren gebraucht, so Experten.  Erst kürzlich gab Boeing bekannt, ebenfalls neu in der Volksrepublik Endmontage zu machen. Dafür wurden die Amerikaner mit einer Bestellung von 300 Flugzeugen belohnt.

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