UpcyclingNorwegians Uniformen erhalten ein zweites Leben

Die auffälligen Langstreckenuniformen von Norwegian verschwinden 2020. Wer sie vermisst, kann sich zumindest Teile davon mit nach Hause nehmen.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Wer mit Norwegian Air unterwegs ist, dem bietet sich nicht immer dasselbe Bild – zumindest, was die Uniformen der Kabinenangestellten betrifft. Die Kleidung der Flugbegleiter auf Lang- und auf Kurzstrecken unterscheidet sich. Wer zum Beispiel ab London Gatwick mit einem Dreamliner in die Ferien fliegt, den empfangen die Stewards in auffälligen Karo-Uniformen. Die Frauen tragen Chanel-ähnliche, elegante Kostüme.

Damit ist nun Schluss. Wie Norwegian mitteilt, wird die Kleidung der Crews angepasst. Die auffälligeren Langstreckenuniformen und damit die karierten Anzüge verschwinden – zum Bedauern vieler Fans. Doch das heißt nicht, dass man dem Stoff in Zukunft gar nicht mehr begegnen wird. Denn die Fluglinie hat sich mit dem Unternehmen Sisters in Business zusammengetan, das sich auf Upcycling spezialisiert hat, also auf die hochwertige Wiederverwertung von Materialien.

Erlöse gehen an Unicef

Aus den Anzügen werden Kulturbeutel genäht, zudem entstehen noch Clutch-artige Taschen aus den Seidentüchern der Flugbegleiterinnen. Hergestellt werden sie von Migrantinnen, die bei Sisters in Business in dem Handwerk geschult werden. Viele von ihnen hatten zuvor jahrelang erfolglos nach einem Job gesucht.

Die Produkte werden an Bord ausgewählter Norwegian-Flüge ab Oslo verkauft, teilt die Airline mit. Sämtliche Gewinne aus den Verkäufen fließen an das Kinderhilfswerk Unicef.

Im oben stehenden Video erfahren Sie mehr über das Projekt.

Video

Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg