Dreamliner in den Farben von Norwegian: Kommen nicht im April.

Dreamliner: Norwegian sucht Ersatz

Die Fluglinie wollte mit dem neuen Flugzeug ihr Langstreckenangebot starten. Doch nun informierte Boeing sie und andere Airlines, es gebe wohl Lieferverzögerungen.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Hunderte von Passagieren buchten bereits Tickets für die neuen Strecken. Doch statt mit dem brandneuen Dreamliner, fliegen sie nun womöglich mit einer herkömmlichen Langstreckenmaschine von Oslo und Stockholm nach Bangkok und New York. «Jede Verzögerung liegt außerhalb unseres Einflussbereichs», erklärte Bjørn Kjos am Freitag (8. Februar) in einer Medienmitteilung. Er verstehe alle Kunden, die nun enttäuscht seien, weil sie wohl nicht mit der B787 reisen werden, so der Chef von Norwegian weiter. Eigentlich wollte die Fluggesellschaft Ende Mai mit dem neuen Flugzeug von Boeing ihren Langstreckendienst aufnehmen.

Norwegian orderte insgesamt acht Dreamliner. Der erste davon hätte im April an der Heimbasis eintreffen sollen. Doch nun informierte Boeing das Unternehmen, dass die Auslieferung unsicher sei. Es sucht deshalb nun eine Übergangslösung für zwei bis drei Monate, wie das norwegische Radio NRK meldet. Man spreche bereits mit diversen europäischen Airlines, die aushelfen könnten. Gemäss dem Bericht ist auch die Zustellung des zweiten Dreamliners in der Schwebe. Sie war für Juni vorgesehen.

Post von Boeing

Nicht nur Norwegian bekam Post von Boeing. Der Flugzeugbauer verschickte an diverse Airlines einen Brief, in der er von möglichen Verzögerungen sprach, wie der britische Fernsehsender Sky berichtet. Boeing habe im Schreiben «tiefes Bedauern» geäussert. Betroffen ist vor allem auch Thomson Airways. Die britische Fluglinie hätte ebenfalls in den nächsten Wochen ihren ersten Dreamliner erhalten sollen.

Die Verzögerungen sind nachvollziehbar. Denn am Donnerstag meldete die amerikanische Behörde für Transportsicherheit NTSB, es werde vermutlich noch Wochen dauern, bis man genau wisse, was zu den Batteriebränden in den Dreamlinern geführt habe. Als Folge dieser Zwischenfälle wurden alle fünfzig bereits ausgelieferten Maschinen am 16. Januar gegroundet.

Mehr zum Thema

ticker-boeing-1

Boeing startet mit 46 Auslieferungen und netto 112 Bestellungen ins Jahr

Nordlichter begleiteten Flug TOM950P.

In einer Boeing 737 Max 8 von Tui über den Atlantik

Tuifly-Flugzeuge am Flughafen Las Palmas: Die Airline soll künftig mehr sein als nur der Hotelzubringer.

Tui will mit ihren Fluggesellschaften mehr als nur Hotels füllen - sie sollen Gewinn machen

ticker-boeing-1

Boeing zeigt bei Singapore Airshow keine Verkehrsflugzeuge - wegen Zertifizierungsarbeiten

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies