Letzte Aktualisierung: um 20:38 Uhr
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Lustige PR-Aktion

Norwegian spricht jetzt auch Emoji

Norwegian fliegt neu von Kopenhagen nach Las Vegas. Um das zu bewerben hat sich die Airline etwas Besonderes einfallen lassen – mit einer ganz speziellen Webadresse.

Norwegian/Montage aeroTELEGRAPH

Norwegian-Flieger: Die Airline promotet neu mit Emojis.

Sprachwissenschaftler sehen sie schon als einen Schritt hin zu einem neuen Zeitalter der Kommunikation: Emojis. Die kleinen Smileys und Symbole sind längst nicht mehr nur bei Teenagern zum Standard-Bestandteil von Nachrichten geworden. Die skandinavische Billigairline Norwegian Air Shuttle will das nun zu Werbezwecken nutzen.

Um ihren neuen Direktflug von Kopenhagen nach Las Vegas zu vermarkten, gründete sie eine Internetseite aus Emojis: www.✈️??.ws. Für alle, die als Muttersprache nicht Emoji haben: Flugzeug, Einarmiger Bandit und fliegende Dollars. Werbebotschafter aus Sport, Entertainment und Mode posteten ein Bild mit der neuen URL bei Instagram und weckten beim Publikum so die Neugier.

Nur wenige Länder erlauben Emojis in URLs

«Internetnutzer der Altergruppe zwischen 18 und 34 sind unfassbar schwer zu begeistern», so Norwegians Marketingchefin Tina Fristrup zum Fachportal Adweek. Auf diesem Weg habe man es geschafft, sie zu ködern und ihre Neugier zu wecken. Auch wenn die Zahl von 1600 Zugriffen am ersten Tag nicht besonders beeindruckend wirkt, man habe damit die eigenen Erwartungen übertroffen, so Finstrup.

Es gibt nicht viele Länder auf der Welt, die nicht-lateinische Zeichen in URLs zulassen, eines davon ist West-Samoa, zu dem auch die Endung .ws gehört. Ein anderes Land, welches Emojis zulassen würde, ist Tokelau mit der Endung .tk. Diese Internetadressen könnten in Zukunft sehr gefragt sein, falls sich der Trend verbreitet.



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