A321 von American Airlines: Ein Airbus dieses Typs rasierte einen Scheinwerfer ab.

New YorkA321 von American schrammte mit Flügelspitze über Boden

Ein Airbus von American Airlines kippte beim Abheben gefährlich weit zur Seite und kollidierte sogar mit einem Schild. Ein Flügel des A321 wurde stark beschädigt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Für American-Airlines-Flug AA300 sollte es am 10. April vom New Yorker Flughafen John F. Kennedy über Nacht nach Los Angeles gehen. Doch rund eine halbe Stunde nach dem Start fanden sich die Passagiere wieder am Startort wieder. Dabei mussten sie bange Minuten durchleben.

Während des Starts auf der Piste 31L kippte der Airbus A321-200 zur linken Seite weg. Dabei berührte die linke Tragfläche den Boden und kollidierte dann mit einem Schild und einem Scheinwerfer, die sich neben der Bahn befanden. Das Flugzeug stieg zuerst noch auf eine Höhe von 20.000 Fuß oder ungefähr 6000 Meter, bevor die Maschine wieder zum Startort zurückkehrte und ohne weitere Vorkommnisse landete.

«Unkontrolliert auf 45 Grad»

Dem auf Flugunfälle spezialisierten Portal Aviation Herald kamen Informationen zu, dass die äußerste Spitze der Tragfläche für längere Zeit über den Boden schrammte. Bei der Kollision mit dem Schild befand sich der Airbus bereits in der Luft. Teile davon blieben in der Tragfläche stecken und rissen Löcher, wie Bilder auf Twitter zeigen. Ebenso sind Beulen zu sehen.

«Wir hatten eine starke Neigung nach links während des Starts, wir haben uns entschlossen nach Kennedy umzudrehen», funkte der Pilot wenige Minuten nach dem Vorfall zur Flugsicherung und erklärte später nochmals: «Wir sind zur Seite gekippt. Unkontrolliert auf 45 Grad». Turbulenzen von einem zuvor startenden Flugzeug schloss der Flugzeugführer aus und betonte nochmals, dass sich das Flugzeug unkontrolliert verhielt.

Bordcomputer machte Schwierigkeiten

Laut dem Bericht einer Passagierin redete der Kapitän in einer Borddurchsage von größeren Problemen mit dem Bordcomputer, die jedoch wieder im Griff seien. Zuvor soll das Flugzeug auch nach dem Start noch mehrere Male sehr stark nach links und rechts gekippt sein. Bei der anschließenden Landung lief alles problemlos. Für die 101 Passagiere ging es 13 Stunden später mit einer Ersatzmaschine nach Los Angeles. Die zuständige US-Behörde NTSB untersucht den Vorfall.

Mehr zum Thema

Eine Visualisierung aus dem März 2025: Airbus hat die Details seither verändert.

Airbus plant erstmals ein Flugzeug mit nur 80 Plätzen

Airbus A350-1000 bei der Farnborough Airshow: Bisher noch die längste Version des A350.

Airbus prüft zweite A350-Produktionslinie - und will bald über A350-2000 entscheiden

Condors künftige D-ANRR am 14. Oktober bei Airbus in Toulouse: einer der überprüften und verzögerten A330 Neo.

Airbus A330 Neo von Condor muss genauer inspiziert werden und verspätet sich

ticker-airbus-konzern-

Airbus-Prognose für 2045: Mehr als 45.000 Flugzeuge, pro Jahr 10 Milliarden Fluggäste, Boom bei Dienstleistungen

Video

6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack