Wrack im Dschungel: Flugunfälle sind immer seltener.

6500 Jahre bis zum Crash

2013 gab es mehr Abstürze als im Vorjahr, aber weniger Tote. Wie sicher fliegen inzwischen ist, zeigt sich in einer neuen, imposanten Modellrechnung der Iata.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Wie lange müsste ein Passagier täglich fliegen, bis er einen tödlichen Unfall hat? Die Weltluftfahrtorganisation Iata rechnete es aus. 6500 Jahre würde es brauchen – statistisch betrachtet, versteht sich. Das heisst: Auf 2,4 Millionen Flüge kommt ein Unfall. In den ersten elf Monaten des laufenden Jahres gab es elf tödliche Luftfahrt-Unfälle mit Jets westlicher Bauart. Ein Jahr vorher waren es nur fünf. Aber: Die Anzahl der Todesopfer sank laut der Iata: von 402 auf 210. «Wir wissen: 210 sind immer noch 210 zu viel», so Präsident Tony Tyler. «Doch auf drei Milliarden Passagiere gerechnet ist das eine beachtliche Leistung an Sicherheit.»

Was in der Statistik fehlt: Zahlen zu Fliegern russischer und chinesischer Bauart, sowie Propellerflugzeugen. Und die sind bei vielen Unfällen eben das Problem. Wie die Iata mitteilt, sind nur bei 15 Prozent aller tödlichen Luftfahrt-Unfälle Jets westlicher Bauart involviert. Doch auch im Problemgebiet besteht Hoffnung auf Besserung. Zahlreiche Airlines in den östlichen und afrikanischen Ländern erneuern ihre Flotte und vertrauen dabei auf Airbus, Boeing, Embraer oder Bombardier.

Zertifizierung durch Iata hilft

Eine drastische Verbesserung sah man vor allem in Afrika. Mit 8,36 Unfällen auf eine Million Flüge liegt die Sicherheitsrate gegenüber der Iata-Statistik zwar immer noch deutlich tiefer als im Schnitt. Doch die Zahl der tödlichen Unfälle hat sich innerhalb nur eines Jahres halbiert. Zu verdanken habe man das auch der neuen internationalen Zertifizierung IOSA (Iata Operational Safety Audit). Immer mehr Airlines nehmen diese ernst. In Afrika machten die von der Iata zertifizierten Unternehmen denn auch nur 14 Prozent aller Unfälle aus.

Mehr zum Thema

Flugzeug: In den letzten 50 Jahren wurde fliegen immer sicherer.

Gleich zwei Mal wurden Flugzeuge abgeschossen

Video

Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Jetblue führt eine neue Business-Class auf Inlandsflügen ein: Blue First soll noch 2026 starten.
Mit Blue First nähert sich die US-Airline immer mehr der Konkurrenz an. Die neue Kabine von Jetblue bietet eine Business Class im Inland mit breiten Sesseln, eigenem Cocktail-Menü und Bento-Box.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Kabine des Airbus A321 XLR von United: Bald nach Toulouse unterwegs.
Lufthansa sorgt mit Flug LH2222 nach Toulouse seit Jahren für unterhaltsame Ansagen. Nun greift United Airlines die Idee auf: Die neue Verbindung von Washington nach Toulouse bekommt ausgerechnet die Flugnummer UA222.
Laura Frommberg
Laura Frommberg