Für jeden ein eigener Bereich: Die AirGo-Sitze.

Revolutionäres Sitzkonzept

Ein Student aus Malaysia entwarf ein neues Konzept für die Sitze in der Economyklasse. Er löste eine Welle der Begeisterung aus.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Alireza Yaghoubi hatte es satt, in der Economyklasse immer Platzangst zu haben. Vor allem auf Langstreckenflügen könnten Reisen bislang immerhin alles andere als angenehm sein. Inspiriert von den Erfahrungen, die der malaysische Student auf vielen Reisen in der Holzklasse sammelte, entwarf er ein neues Sitzkonzept. Es soll den höchstmöglichen Komfort bieten und dennoch ökonomisch sein. Mit seinem Projekt Airgo bewarb er sich für den James Dyson Award, der herausragende Ideen junger Industriedesigner würdigt. «Jeder soll das bekommen, was er auch bezahlt hat», so Yaghoubi. Und das sei mindestens ein Platz im Handgepäcksfach und genug Platz auf dem eigenen Sitz.

Der Gewinner des Dyson-Preises erhält normalerweise 10'000 Pfund. Doch mit seinem Konzept traf der Student einen Nerv. Im Internet bildete sich eine regelrechte Fangemeinde für die Sitze. Diese nehmen zwar immer noch etwas mehr Platz weg als reguläre Holzklassen-Plätze. Doch Yaghoubi ist sich sicher, dass viele Langstrecken-Reisenden einen Aufpreis zahlen würden, wenn sie dafür den zusätzlichen Komfort hätten.

Internet-Fangemeinde

Der Student setzt bei seinen Sitzen auf ein Box-Modell, bei dem jedem Sitz ein eigener Stauraum über Kopf zur Verfügung gestellt wird. Die Fußablagen befinden sich nicht im Vordersitz, sondern sind an den jeweiligen Plätzen angebracht. Auch der Tisch ist Teil des Sitzplatzes. «Oft habe ich die Erfahrung gemacht, dass das Essen kam und der Passagier vor mir nicht aufwachte.» Eine angenehme Mahlzeit sei das nicht gewesen.

Statt einen Drittel der persönlichen Raumes des hinten Sitzenden einzunehmen, hat so also jeder seine eigene Box. Auch die Konfiguration im Flieger sieht der Student so vor, dass im Grunde jeder Zugang zum Gang hat. Die Sitze sind aus einem Spezial-Nylon, welches wenig Platz wegnimmt, sich aber dennoch dem Körper anpasst und den Rücken schont. So können trotz mehr Volumen mehr Sitze in den Jet eingepasst werden.

First-Class-Erlebnis in der Holzklasse - sehen Sie sich Bilder des Konzepts in unserer Galerie an.

Mehr zum Thema

Economy-Sitz von Recaro mit eingeschobenem Flaschen- und Handhalter: Spart Gewicht.

Machen Billigflieger künftig auch die Tische kostenpflichtig?

Airbus A320 Neo von Lufthansa: Bald mit neuen Tarifen?

Lufthansa denkt über Ultra-Billigtarif nach

Blick aus dem Fenster: Discover Airlines fliegt mit AIrbus A330.

Das bietet Discover Airlines in der Economy Class

premium economy swiss economy reihen airbus a350 1

Die zwei einsamsten Economy-Reihen im neuen Airbus A350 von Swiss

Video

Herabfallende Deckenverkleidung: Die passagiere waren in Panik.
Kurz nach dem Start in Mashhad geriet eine Boeing 737 von Sepehran Airlines in Schwierigkeiten. Videos zeigen heftige Vibrationen, durch die sich große Teile der Deckenverkleidung lösten und in den Gang fielen. Die Crew erklärte eine Luftnotlage und kehrte zum Flughafen zurück.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Mann auf dem Vorfeld in Paris: Mitarbeitende des Airports konnten ihn stoppen.
Ein Mann ist am Flughafen Paris-Charles de Gaulle offenbar durch die Sicherheitsbarrieren gelangt und bis aufs Vorfeld vorgedrungen. Flughafenmitarbeiter verfolgten ihn mit einem Dienstfahrzeug und konnten ihn stoppen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin