Bombardier Global 8000 am Flughafen Salzburg: Kurzer Besuch.

Global 8000Neues Bombardier-Flaggschiff auf Stippvisite in Salzburg

Der kanadische Hersteller will sein neues Flaggschiff noch dieses Jahr zertifizieren. In Salzburg gewährte Bombardier Piloten und Enthusiasten einen ersten Einblick in die Global 8000.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

In der Salzburg sollen sich mehrere Hundert Millionäre niedergelassen haben. Mit Dietrich Mateschitz, dem Mann hinter der weltweit erfolgreichen Marke Red Bull, lebte bis zu seinem Tod der reichste Österreicher in der Region.

Mateschitz war auch dem Flughafen Salzburg sehr verbunden. Er ließ einen 4100 Quadratmeter großen Hangar in Form eines Tragflügels bauen. Heute ist es ein Museum, das unter anderem seltene und wertvolle Flugzeuge zeigt. Salzburg ist für die Business Aviation der zweitwichtigste Standort in Österreich.

Stippvisite in Salzburg

Kein Wunder also, dass Bombardier sein neues Businessjet-Flaggschiff, die Bombardier Global 8000, auf Stippvisite nach Salzburg geschickt hat. Das Testflugzeug mit der Kennung C-GLBG landete am vergangenen Dienstag (18. Februar) gegen Mittag am W. A. Mozart-Airport. «Das Flugzeug war weniger als einen Tag in Salzburg», teilte eine Bombardier-Sprecherin mit.

Global 8000 beim Start in Salzburg Bild: Bombardier

Die Bombardier Global 8000 befindet sich derzeit in der Flug- und Betriebsvalidierung und wird in den kommenden Monaten unterwegs sein, um verschiedene Tests unter realen Bedingungen durchzuführen. «Wir nutzen dabei die Möglichkeit, das Flugzeug der Pilotengemeinschaft und anderen Business-Jet-Enthusiasten zu präsentieren», so die Sprecherin weiter.

Zertifizierung 2025 geplant

Das Flugzeug ist der neue Ultralangstreckenjet des kanadischen Unternehmens. Die Global 8000 hat eine Reichweite von mehr als 8000 nautischen Meilen, was circa 14.600 Kilometern entspricht. Die Maschine kann damit Strecken wie New York - Hongkong oder London -  Sydney ohne Zwischenlandung zurücklegen.

Im Herbst 2024 gab Bombardier bekannt, dass die Produktion der Global 8000 in den Werken in Saint-Laurent (Québec), Red Oak (Texas) und Querétaro (Mexiko) begonnen hat. Der neue Businessjet soll in der zweiten Jahreshälfte 2025 zertifiziert werden. Nach dem Kurzbesuch in Europa wird die C-GLBG zurück ins Bombardier Flight Test Center in Wichita, USA, fliegen.

Mehr zum Thema

Die Global 8000 ist das neueste Modell von Bombardier. Der kanadische Hersteller streicht vor allem ihre Reichweite von 14.800 Kilometer hervor.

Bombardier stellt den weltschnellsten Businessjet vor

Bombardier startet Produktion der Global 8000

Bombardier startet Produktion der Global 8000

So schlug sich Bombardier 2024 finanziell

So schlug sich Bombardier 2024 finanziell

ticker-bombardier-neu

Bombardier sichert sich 300-Millionen-Dollar-Servicevertrag mit Vista

Video

airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies