Tempelanlage in Lumbini: Bald soll hier mehr los sein.

Neuer Grossflughafen für Nepal

China will aus Buddhas Geburtsort einen Tourismusort machen. Von den Investitionen fliesst ein Teil in einen neuen Airport.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Lumbini ist eine verschlafene Kleinstadt im Süden Nepals. Ein ruhiger, idyllischer, aber auch mausarmer Ort. Wäre hier nicht die Geburtstadt Buddhas und damit ein Wallfahrtsziel für Millionen von Buddhisten in Asien, man würde Lumbini kaum kennen. In die Hauptstadt Kathmandu kommt man nur nach einer mühsamen, zehnstündigen Busfahrt über staubige Strassen. Oder nach einer Fahrt zum nächsten kleinen Airport und einem Flug im Kleinflugzeug. Doch nun soll sich das ändern - mit Hilfe des grossen Nachbarn. China will über den Staatsfonds Asia Pacific Exchange and Cooperation Foundation drei Milliarden Dollar in die Entwicklung der Ortschaft stecken.

Kern des Projekts ist auch ein neuer Grossflughafen für Lumbini. Er soll internationale Verbindungen nach ganz Asien anbieten, um Wallfahrer direkt an den Ort zu bringen. Bislang hat Nepal erst einen grossen Flughafen, den Tribhuvan International Airport in der Hauptstadt Kathmandu. Daneben wollen die Chinesen Fünfsternehotels, ein buddhistische Universität, Tempelanlagen, eine riesige Buddhastatue, eine Autobahn und auch noch eine Hochgeschwindigkeitszugsverbindung von Kathmandu nach Lumbini bauen, wie die Agentur Reuters meldet.

Prominente Unterstützer

Das Riesenprojekt wird nicht alleine von Peking getragen. Auch der ehemalige Premierminister und Ex-Rebellenführer der Maoisten, Prachanda, ist an Bord, sowie der Millionenerbe Steven Rockefeller und der im Lande höchst unbeliebte, ehemalige Kronprinz Paras Bir Bikram Shah Dev. Sie wollen aus Lumbini einen Magnet machen, wie Mekka es für Muslime und der Vatikan es für Christen ist.

Video

Lockheed L-1011  03
In Kenias Hauptstadt Nairobi steht eine 45-jährige Lockheed L-1011 Tristar, die wieder abheben und Fracht transportieren soll. aeroTELEGRAPH sprach mit einem, der an dem Projekt beteiligt ist - und auch eine 57-jährige Douglas DC-8 wieder in die Luft bringen will.
Timo Nowack
Timo Nowack
Comac C919 von China Southern Airlines: Außen fix und innen?
Bislang setzt Shenzhen Airlines ausschließlich auf Airbus und Boeing. Nun möchte die mehr als 200 Flugzeuge starke Air-China-Tochter auch die Comac C919 einsetzen. Interesse gibt es auch von Loong Air. Das Problem: Lieferketten und Produktionsgeschwindigkeit bremsen den chinesischen Hersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
So weist Lufthansa auf die Spielregeln hin: Neues Highspeed-Internet an Bord.
Erstmals hat ein Flugzeug von Lufthansa Passagiere regulär ans Ziel gebracht, in dem das neue Highspeed-Internet installiert ist. Wir waren an Bord und haben das neue Angebot getestet.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin