Der Titanium Seat von Expliseat: Massive Gewichtsersparnis.

Der neue Wundersitz

Eine Jungfirma präsentiert einen Sessel für Airbus A320 und Boeing B737, der massiv leichter ist als die herkömmlichen Produkte. Airlines sollen so Millionen sparen.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Das internationale Patent WO/2012/104248A2 soll in den Augen seiner Besitzer nicht weniger als die Luftfahrt revolutionieren. «Ultra Lightweight Seat for Aircraft» ist es überschrieben, eingereicht wurde es von der französischen Jungfirma Expliseat (siehe Anlage unten). Die drei Gründer Benjamin Saada, Jean-Charles Samuelian et Vincent Tejedor entwickelten in den letzten drei Jahren einen Flugzeugsitz, der nach ihren Angaben «leichter, komfortabler und robuster» sein soll als die herkömmlichen Produkte. Titanium Seat nennen die drei jungen Männer ihre Erfindung. Mit vier Kilogramm wiegt der Sessel deutlich weniger als die Konkurrenzangebote. Der etwa von Lufthansa auf der Kurzstrecke verwendete BL3520 von Recaro ist elf Kilo schwer.

Saada, Samuelian und Tejedor konzipierten ihren Sitz speziell für Airbus A320 und Boeing B737. Das ist kein Zufall. Denn mit diesen Maschinen operieren die meisten Billigflieger. Die Gewichtseinsparung bringe gegenüber herkömmlichen Sitzen pro Flugzeug eine Einsparung beim Kerosinverbrauch von rund 230'000 bis 310'000 Euro pro Jahr, so die Erfinder.

Titan mit Hohlräumen

Hergestellt wird der Titanium Seat aus bloß 30 Teilen, die oftmals Hohlräume aufweisen. Als Material verwendet Produzent Expliseat Titan und Verbundwerkstoffe. Gegenüber dem Fachportal Journal de l'Aviation verriet Firmenchef Saada, dass der Sessel zwar «leicht mehr» koste als andere Produkte. Diese Zusatzausgaben würden aber wegen der Einsparungen beim Treibstoff sehr schnell wieder hereingeholt.

Der Markt für leichte Sitze ist jedoch umkämpft. Vor einem Jahr präsentierte die britische Cobra Aersopace den damals leichtesten Sitz der Welt. Der Superlight Economy Class Seat wiegt 5,2 Kilogramm. Er wurde seinerzeit an der Aircraft Interior Expo in Hamburg vorgestellt. Genau dort werden die französischen Erfinder nun vom 9. bis zum 11. April auch ihren Titanium Seat dem Fachpublikum präsentieren.

Mehr zum Thema

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.

Airbus A350-1000 ULR glückt Australien-Debüt

ticker-airbus-konzern-

Airbus startet Hybrid-Elektroprojekt für Verkehrsflugzeuge

Airbus A321 XLR: Airbus verpasst auch dem Rest der A320-Neo-Famile Updates vom Airbus A321 XLR.

Airbus macht den A321 Neo besser – mit Technik aus dem Airbus A321 XLR

Der A321 Neo erhält Aufsätze an den Flügelenden: So testet Airbus die künftigen, sehr langen Tragflächen.

Airbus simuliert die neuen Wunderflügel mit einem Airbus A321 Neo - mit Fünfmeter-Aufsätzen

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies