Sicherheitsanweisungen auf einer Dash 8-400 von Augsburg Airways: Neue Strecke.

Kurze Freude für Augsburg Airways

Die deutsche Regionalfluglinie hat eine neue Kundin. Sie fliegt ab April für die Swiss - allerdings nur ein halbes Jahr lang. Ihre Zukunft ist damit nicht gesichert.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Es ist ein kleiner Lichtblick, aber am Ende nur ein schwacher Trost. Die angeschlagene Augsburg Airways zog einen neuen Auftraggeber an Land. Sie fliegt ab dem 1. April im Auftrag der Swiss die Strecke von Nürnberg nach Zürich. Vier mal täglich unter der Woche und drei Mal am Wochenende startet eine Bombardier Dash 8-400 in der Stadt in Mittelfranken in Richtung Schweiz und zurück. «Die Vereinbarung mit Swiss hat eine Laufzeit von 1. April 2013 bis zum 26. Oktober 2013», bestätigt ein Unternehmenssprecher eine Meldung des Fachportals CH Aviation. Die grundlegenden Probleme von Augsburg Airways löst der neue Auftrag daher nicht.

Ende Oktober 2012 kündigte die Lufthansa ihre langjährige Zusammenarbeit mit der bayerischen Regionalfluglinie per Ende des kommenden Sommerflugplans. Augsburg deckte unter anderem mit ihren Embraer 195 die Strecken von München nach Basel, Genf, Graz, London City, Prag, Turin oder Zürich ab. Mit ihren Bombardier Dash 8 flog sie ab der bayerischen Stadt etwa nach Budapest, Breslau, Dresden, Paderborn oder Stuttgart. Der Wegfall des Großauftrags bedeutet für Augsburg Airways den Verlust von Millionen an Einnahmen. Der neue Kunde Swiss bleibt ihr nur gerade bis Ende Oktober erhalten und ist deshalb kein langfristiger Ersatz.

Wenig Informationen

Für das Unternehmen bleibt deshalb die Existenzfrage akut im Raum. Die Vertragsauflösung durch Lufthansa treffe 450 Mitarbeitende, darunter auch die 150 Piloten, erklärte ein Sprecher von Augsburg Airways vergangenen Herbst. Mit welcher Strategie das Unternehmen nun in die Zukunft gehen will, bleibt sein Geheimnis. «Darüber hinaus kann Augsburg Airways aktuell leider keine Stellung nehmen. Wir bitten um Ihr Verständnis», sagt der Sprecher.

Mehr zum Thema

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies