Betankung eines Jets: Weniger Verluste

Schneller Lecks aufspüren

Eine französische Firma hat eine neue Technik entwickelt, um Treibstofflecks zu entdecken. Das hilft, Millionen zu sparen.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Treibstofflecks sind nach Triebwerksproblemen die zweithäufigste Ursache, warum Flieger am Boden bleiben. Und das kann ziemlich teuer werden. So kostet es etwa 120'000 Euro, wenn eine Airbus A330 nicht abheben kann - und das pro Tag. Zum Teil kann ein sogar Leck dazu führen, dass ein Flieger gar Wochen lang gegroundet ist. Kein Wunder also, dass Sunaero hier eine große Marktlücke sieht. Das Unternehmen hat zum Ziel, die Zeit so kurz wie möglich zu halten, die es braucht, um ein Leck zu reparieren und den Jet wieder flugfähig zu machen.

Der französische Konzern hat sich auf genau das spezialisiert und arbeitet für Kunden wie Airbus, Boeing oder Bombardier. Um effizienter zu werden, hat das Unternehmen nun ein neues Spezialgerät entwickelt, dessen Prototyp gerade fertig geworden ist. Das Gerät ist eine Art Koffer mit äußerst kompliziertem und technisiertem Inhalt. Mit ihm lässt sich überprüfen, wo das Leck sich befindet und gleichzeitig aus der ferne den Prozess steuern. Mit traditionellen Methoden dauert das bis zu 24 Stunden. Laut Sunaero kann man mit dem neuen Gerät diese Zeit massiv reduzieren. Damit könnte man, so der Vizepräsident der Firma, endlich die amerikanische Konkurrenz einholen. «Die Amerikaner bekommen momentan einen Flieger in etwa sechs Stunden wieder flugfähig. Mit unserer Technik schaffen wir etwa acht», so Thierry Regondi gemäß der Zeitung Les Echos. Diese Zeit wolle man deutlich unterschreiten. Und das ist Sunaero auch einiges wert. Um seine Technik weiter voranzutreiben, plant die kleine Firma aus Genay bei Lyon mit nur 20 Angestellten, gleich fünf weitere einzustellen.

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies