Antonov An-158: Die ukrainische Airline soll mit ukrainischen Flugzeugen fliegen.

Noch 2021 bereitNeue Staatsairline der Ukraine soll vor allem den Regionen dienen

Der ukrainische Staatspräsident macht ernst mit der neuen Nationalairline. Noch 2021 soll sie bereit stehen und die Regionen des Landes besser an Europa anbinden.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Volodymyr Zelensky war zwar früher Komiker. Doch seit dem 19. Mai 2019 ist er Staatspräsident der Ukraine. Und da versteht er wenig Spaß.

Vor drei Monaten entließ Zelensky seinen Infrastrukturminister Vladyslav Krykliy. Einer der Gründe sei auch gewesen, dass es beim Dossier neue Nationalairline zu wenig Fortschritte gegeben habe, erklärte er dieser Tage. Der Präsident hatte vergangenes Jahr angekündigt, eine neue staatliche Fluglinie gründen zu wollen.

Bereit bis zum Jahresende

Zelensky hat dabei hohe Ansprüche. «Mein Traum ist es, auf dem Niveau von Turkish Airlines, Singapore Airlines, eine moderne staatliche Fluggesellschaft zu schaffen», sagte er bei der Ankündigung. Jetzt werden die Pläne konkreter. Die ukrainische Rregierung hat das französische Beratungsunternehmen Aerogestion angeheuert, um die Strategie der neuen Nationalairline zu erstellen.

Hinter Aerogestion steht Marc Rochet, Chef von French Bee und Air Caraïbes. Er hat seine Arbeit bereits aufgenommen. Doch viel Zeit lässt Zelensky dem Berater nicht, schon Ende des laufenden Jahres soll die neue «wettbewerbsfähige» Fluggesellschaft bereit stehen.

«Erschwingliche und bequeme Flüge»

Die neue ukrainische Nationalairline werde die Dezentralisierung des internationalen Verkehrs sicherstellen, sagte Zelensky kürzlich bei einer Pressekonferenz. Sie werde sich daher nicht auf ein Drehkreuz in Kiew fokussieren. Reisende aus den Regionen sollen nicht gezwungen sein, in der Hauptstadt umzusteigen, zitiert ihn das Portal Avianews.

Außerdem werde die neue ukrainische Staatsairline «erschwingliche und bequeme Flüge zwischen ukrainischen Regionen anbieten». Bereits früher hatte er angekündigt, dass die Fluggesellschaft zugleich den Interessen des nationalen Flugzeugbaus dienen soll. Sie soll daher Regionalflugzeuge von Antonov betreiben. Infrage kommen An-148 und die verlängerte Version An-158.

Ukraine International ist privat

Ukraine International Airlines wurde nach der Auflösung der Sowjetunion gegründet - mit dem Staat als Hauptaktionär. Im Februar 2011 verkaufte die Regierung aber ihren Mehrheitsanteil von 61,6 Prozent an private Aktionäre. Dennoch blieb sie de facto Nationalairline. Sie kämpft allerdings nicht erst seit Covid-19 mit finanziellen Problemen.

Mehr zum Thema

Boeing 737 von Bees AIrlines: Honigwaben auf dem Heck.

Billigflieger Bees Airlines legt den Turbo ein

Regionalflieger Antonov An-158: Ukraine will eigene Regionalairline mit heimischen Fliegern.

Ukraine will mit neuer Staatsairline Antonov helfen

An-178 der hauseigenen Antonov Airlines: Eine Order aus Peru liegt vor.

Antonov will zwölf An-178 pro Jahr bauen

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

Video

Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack