Flughafen Freetown: Soll Sitz der neuen Nationalairline sein.

Air Sierra LeoneNeue Nationalairline soll Nachbarländer endlich verbinden

Die beiden bitterarmen Nachbarländer Sierra Leone un Liberia hoffen, bald mit Flügen verbunden zu sein. Doch die Airline, die das tun soll, gibt es noch nicht.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die beiden Nachbarländer gehören zu den ärmsten der Erde: Liberia und Sierra Leone liegen im Global Competitive Index der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit Seite an Seite auf den Plätzen 131 und 132 von 138. Doch sie hoffen, dass sich das ändert. Helfen soll dabei auch die Luftfahrt.

Eine neue Airline namens Air Sierra Leone will den Einwohnerinnen und Einwohnern von Liberia und Sierra Leone neue Möglichkeiten eröffnen, berichtet das Portal News Aero. Bislang gibt es noch keine Flugverbindung zwischen den Nachbarländern. Ihre Beziehungen waren aufgrund des vom ehemaligen liberischen Diktator Charles Taylor angezettelten, äußerst blutigen Bürgerkrieges in Sierra Leone lange Zeit angespannt.

Pläne seit 2022

Doch Air Sierra Leone und die liberianische Luftfahrtbehörde haben bereits Gespräche geführt, um das zu ändern, heißt es. «Wir sind begeistert von der potenziellen Partnerschaft mit Air Sierra Leone und freuen uns auf die Zusammenarbeit, um dem liberianischen Volk neue Möglichkeiten zu eröffnen», so die Liberia Civil Aviation Authority.

So werde man Wirtschaft, Handel und Tourismus fördern, heißt es weiter. Doch wann das der Fall sein wird und wie realistisch die Pläne sind, ist noch unklar. Ein Luftverkehrsbetreiberzeugnis (im Jargon AOC) besitzt die Fluggesellschaft noch nicht. Und die Pläne bestehen bereits seit 2022. Damals unterzeichnete die Regierung von Sierra Leone eine Absichtserklärung mit der nigerianischen Fluggesellschaft Xejet zum Aufbau einer neuen Nationalairline. Mehr ist seither noch nicht geschehen.

Mehr zum Thema

Skizze des Mamamah Airport: Der Flughafen wird nicht gebaut.

Sierra Leone stoppt Bau des neuen Flughafens

Sierra Leone und Italien unterzeichnen bilaterales Luftverkehrsabkommen

Sierra Leone und Italien unterzeichnen bilaterales Luftverkehrsabkommen

Flughafen Monrovia: Liberia soll ab Sommer wieder eine eigene, nationale Fluggesellschaft mit zwei Flugzeugen kriegen.

Liberia soll wieder eigene Airline bekommen

ticker-iata

Luftfahrtverbände fordern einheitliche Passagierdatensysteme in Afrika

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier