Embraer Legacy 600 von Aero: Soll nach Sion fliegen.

Aero mit Embraer LegacyNeue Fluglinie fliegt Alpen-Airport Sion an

Für britische Urlauber gibt es diesen Winter wieder regelmäßige Flüge von London direkt ins schweizerische Sion - im Businessjet. Günstig sind die Tickets von Aero allerdings nicht.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Das Verkaufsargument war Zeitersparnis. Noch vor drei Jahren bot Swiss während der Hochsaison Flüge zwischen London-Heathrow und Sion an. Britische Urlauber konnten dank Landung am Hauptort des Schweizer Gebirgskantons Wallis so zwei Stunden schneller in die bekannten Wintersportorte Crans-Montana, Verbier oder Zermatt gelangen. Üblicherweise führt der Reiseweg von der britischen Insel via Genf.

Seit der Pandemie führt Swiss die Flüge nicht mehr durch und eine Wiederaufnahme der Strecke ist auch nicht geplant. In diese Lücke springt jetzt eine andere Fluggesellschaft. namens Aero. Sie fliegt vom 23. Dezember bis zum 18. März immer freitags und samstags von London nach Sion, wie sie am Dienstag (13. September) bekannt gab.

Auch in den USA und Mexiko aktiv

Die 1:50 Stunden langen Flüge sind allerdings keine normalen Linienflüge. Aero fliegt vom Business-Flughafen Farnborough in die Schweizer Stadt. Zudem setzt sie auf der Strecke eine Embraer Legacy 600 ein, ein Businessjet mit Platz für 13 Fluggäste. Entsprechend tief greifen Kundinnen und Kunden in die Tasche. Hin und zurück zahlt man mindestens 3600 Pfund oder 4150 Euro.

Die 2019 gegründete Aero hat Standorte in den USA und in Großbritannien und nennt ihr Geschäftsmodell semiprivat oder shared Charter, also eine Mischung aus Linien- und Businesscharterairline. Neben Embraer Legacy 600 setzt sie auch Embraer ERJ 135 ein. In Europa fliegt sie von London nach Genf (ebenfalls neu), Ibiza, Nizza und Sion. In den USA steuert sie Aspen, Los Angeles International und Van Nuys, San Francisco und Sun Valley sowie in Mexiko Cabo San Lucas und San Jose del Cabo an.

Mehr zum Thema

Beechcraft Super King Air 200 von Air Glaciers: Das Geschäft rentiert nicht mehr.

Air Glaciers gibt Urlaubsflüge auf

So sieht sich Powdair: Die Fluggesellschaft besitzt aber noch keine eigenen Flieger.

Powdair hebt nicht ab

Leitwerk einer Saab 2000 von Etihad Regional: Der Markenname verschwindet wieder.

Mini-Flug über die Alpen war Einjahresfliege

Boeing 787-8 von Tui: Ein Dreamliner musste am 29.Juni unplanmäßig in Stansted landen.

Boeing 787 von Tui Airways macht Hüpfer von London nach London

Video

boeing 777 300 er jetairwass vt jeq
Mehr als sieben Jahre stand eine Boeing 777-300 ER der einstigen indischen Fluglinie am Flughafen Mumbai. Jetzt hat der Langstreckenjet von Jet Airways Indien verlassen - immer noch in der alten Lackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack
De Havilland Canada Dash 8-400 von Air Uniqon: Die Flüge werden von Avanti Air durchgeführt.
Die Erwartungen waren groß, die Nachfrage offenbar zu klein. Air Uniqon hat ihre Verbindung zwischen Friedrichshafen und Düsseldorf nach gut einem halben Jahr eingestellt. Für die virtuelle deutsche Airline wird nun der Winter zur entscheidenden Bewährungsprobe.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin