Leitwerk einer Saab 2000 von Etihad Regional: Der Markenname verschwindet wieder.

Etihad RegionalMini-Flug über die Alpen war Einjahresfliege

Nach einer Saison ist Schluss. Etihad Regional fliegt diesen Sommer nicht mehr von Lugano nach Sion. Es war einer der kürzesten Flüge in Europa.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Es war eine Premiere. Vergangene Sommersaison bot Etihad Regional als erste Fluggesellschaft überhaupt eine Verbindung zwischen Lugano und Sion an. Der jeden Sonntag angebotene Mini-Flug über die Alpen war mit 125 Kilometern Distanz einer der kürzesten in Europa. Doch es bleibt bei einer Saison. Im Sommer 2017 steht die Route nicht mehr im Flugplan von Etihad Regional.

Die ungewöhnliche Verbindung war nur ein Nebenprodukt des Fluges Sion - Palma, den die Fluglinie für ein Reisebüro als Charteranbieter anbot. Diesen Auftrag hat Etihad Regional verloren. So fällt auch der Überführungsflug der Saab 2000 von Etihad Regional von Lugano nach Sion aus.

Größere Flugzeuge für größere Nachfrage

Neu führte Helvetic Airways die Flüge nach Palma durch. Wegen guter Nachfrage für die Route suchte das organisierende Reisebüro einen Anbieter mit größeren Flugzeugen. Die Wahl fiel auf Helvetic Airways, die bereits saisonal für Swiss Sion - London bedient. Sie setzt eine Embraer E190 ein. Sie hat 112 Sitze, während die Saab 2000 nur 50 Passagieren Platz bot.

Damit wird ein zweiter Mini-Flug nach kurzer Zeit eingestellt. Kürzlich entscheid sich auch People's Viennaline ihre Verbindung Altenrhein - Friedrichshafen aufzugeben. Da war schwache Nachfrage der Grund.

Mehr zum Thema

Blick aus einer Saab 200 von Darwin Airline: Ab Sofort kann man das nicht mehr erleben.

Ein Mini-Flug, der Piloten ganz schön fordert

ticker-schweiz

Kasachstan und Schweiz schaffen Grundlage für Direktflüge

Die Wrackteile: Nur sichtbar durch das Abschmelzen des Gletschers.

Schweizer Gletscher gibt Flugzeugwrack mehr als 60 Jahre nach Absturz frei

Kontrollturm in Zürich: Es kam erneut zu einer STörung bei Skyguide.

Erneut Panne bei Flugsicherung: Schweiz muss große Teile des Luftraums schließen

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier