Letzte Aktualisierung: um 16:52 Uhr
Partner von  

Burma: Zwei neue Großflughäfen

Burma will sich wieder der Welt öffnen. Gleich zwei internationale Flughäfen soll das Land neu erhalten. Die Airlines freuen sich.

Dr. Blofeld/Wikimedia/CC

Flughafen in Dawei: Soll ein internationales Upgrade erhalten.

Eigentlich ist Burma das optimale Reiseland: Weiße Traumstrände, unberührte Natur, eine alte und interessante Kultur. Und das ohne die Massen an Touristen, die in viele andere asiatische Länder stürmen. Nach Burma zog es bisher nicht besonders viele Reisende. Bis heute herrschte eine Militärregierung in dem Land, das international so gut wie isoliert ist. Westliche Fluglinien fliegen wegen den Sanktionen nicht nach Burma. Nur Air China, China Southern Airlines, Thai Airways, Indian Airlines, Qatar Airways, Silk Air, Malaysian Airlines, Bangkok Airways, Mandarin, Jetstar Asia, Phuket Airline, Thai Air Asia und Vietnam Airlines – alles steuern sie aber bloss Rangun an.

Doch mit den zumindest als frei deklarierten Wahlen könnte sich die Zurückhaltung ändern. Thai Air Asia, die thailändische Tochter der malaysischen Fluggesellschaft, sieht darin bereits ein großes Potenzial. Ihr Flugangebot in das Land soll deutlich erweitert werden, berichtet etwa die Nachrichtenagentur Reuters. Andere Anbieter sind da noch zögerlich. Das liegt vor allem auch an der Infrastruktur in Burma. Bisher können die grossen Flughäfen Rangun, Naypyitaw und Mandalay nur Mittelstreckenflieger wie den Airbus A320 oder die Boeing B737 aufnehmen. Daher sollen sie nun ausgebaut werden.

Zwei neue Flughäfen

Wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, sollen nun noch zwei weitere internationale Flughäfen hinzukommen. Dawei und Bago sollen den Dawei International Airport und den Hanthawaddy International Airport erhalten. In Dawei gibt es bereits einen Regionalflughafen, der für vier Millionen Dollar innerhalb von drei Jahren vergrößert werden soll. Details über das Projekt in Bago sind nicht bekannt. Wie die Nachrichtenagentur weiter berichtet, will Burma offenbar in Japan und Singapur nach Investoren für die Vergrößerungsprojekte suchen.



Die Redaktion behält sich das Recht vor, Kommentare zu moderieren und zu kürzen. Kritische Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen oder Kommentare mit rassistischem, sexistischem, themenfremdem, rein politischem, beleidigendem oder rein polemischem Inhalt hingegen werden entfernt. Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Über die Entscheide der Moderatoren wird keine Korrespondenz geführt.