Boeing 737 von Ec Air: In der Schweiz generalüberholt.

Neue Fluglinie für den Kongo

Sämtliche Airlines aus dem Land stehen derzeit auf der schwarzen Liste in Europa. Die Lösung: Die Regierung gründet eine neue.

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Um den Ruf der Luftfahrt des Landes wieder herzustellen, hat die Republik Kongo eine neue nationale Fluglinie ins Leben gerufen. Equatorial Congo Airlines oder kurz EC Air absolvierte am 24. September den Jungfernflug zwischen der Landeshauptstadt Brazzaville und der Hafenstadt Pointe-Noire. Man fängt klein an: Die Boeing 737-300 mit 120 Sitzplätzen ist derzeit das einzige Flugzeug in der Flotte. Die Maschine gehörte ursprünglich einmal KLM.

Dreimal täglich will EC Air die Route zunächst anfliegen. «Wir wollen als Lokomotive für den Aviatiksektor der Region wirken», so EC-Air-Chefin Fatima Beyina-Moussa. Der Kauf von zusätzlichen Jets ist im Businessplan schon vorgesehen. Sobald man diese bekommen habe, sollen auch internationale Routen angeflogen werden.

Hilfe aus Europa

Endlich will man auch wieder an internationale Standards herankommen. Hilfe bekommen hat die kongolesische Regierung dabei aus Deutschland und der Schweiz. Lufthansa Consulting begleitete den Aufbau der Airline. Die Beratungsgesellschaft hatte schon früher bei der Konzessionierung der drei wichtigsten Flughäfen des Landes geholfen und war bei der Modernisierung des Hauptstadt-Flughafens in Brazzaville beteiligt. Den Flugbetrieb unterstützt die Schweizer Privatjet-Betreiber PrivatAir.

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