Werbung von Trans Asia Airways: Bald auch in Billigvariante.

Zweite Billigairline für Taiwan

Immer mehr Billigfluggesellschaften entdecken die Inselrepublik Taiwan. Nun reagieren auch die einheimischen Fluglinien und lancieren eigene Anbieter.

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8000 Menschen machten beim Wettbewerb mit und sandten einen Vorschlag ein. Daraus wählte die Führung von Trans Asia Airways nun einen aus. Ihre Wahl fiel auf V Air. So wird die neue Billigtochter der taiwanesischen Fluggesellschaft heißen. V strahle eine positive Energie aus, sei ein gutes globales Zeichen. Es stehe für voyage, vision, vivid oder auch victory (Reise, Vision, Lebhaftigkeit, Sieg), so die Führung bei der Bekanntgabe des Namens vergangene Woche. Der chinesische Name der neuen Fluglinie wird Wei Hang (mächtige Airline) lauten.

V Air soll bis Ende 2014 startklar sein. Sie ist eine Reaktion auf die zunehmende Konkurrenz durch ausländische Billigfluggesellschaften. «Taiwan zeigt eine große Nachfrage nach dem Lowcost-Modell. Diese wird bisher nur von ausländischen Gesellschaften bedient, etwa solchen aus Malaysia, Singapur oder Japan. Um in Zukunft bestehen zu können, braucht Taiwan eine eigene Airline nach diesem Modell», erklärte Trans-Asia-Chef Vincent Lin im Spätsommer 2012. Rund 13 Lowcost-Anbieter fliegen inzwischen bereits nach Taiwan und graben den nationalen Anbietern das Wasser ab.

Eigener Weg statt Gemeinschaftsunternehmen

Lin strebte an, dass die drei Großen im Land, China Airlines, Eva Airways und seine Trans Asia ein Gemeinschaftsunternehmen bilden, um eine eigene Billigfluggesellschaft an den Start zu bringen. Doch nun gehen alle ihren eigenen Weg. China Airlines spannt mit Tiger Airways zusammen und lanciert Tigerair Taiwan. V Air ist nun die Antwort von Trans Asia. Starten soll die neue Lowcost-Anbieterin vorerst mit drei geleasten Airbus A320 oder A321.

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