Insekten und andere Ablagerunge: Sie führen zu bis zu 30 Prozent mehr Treibstoffverbrauch.

Weniger LuftwiderstandNeue Schicht hilft Kerosin zu sparen

Zerschmetterte Insekten führen an Fliegern zu mehr Luftwiderstand - und einem höheren Treibstoffverbrauch. Die Nasa hat nun eine Idee, wie sich das ändern lässt.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Wenn fliegende Lebewesen Flugzeuge behindern, denkt man zunächst an Vögel. Doch auch deutlich kleinere Tiere können zum Störfaktor werden – wenngleich nicht zum gefährlichen. Insekten, die gegen den Flieger klatschen, sorgen für mehr Luftwiderstand und damit auch für einen höheren Treibstoffverbrauch. Das passiert vor allem bei Starts und Landungen, weil Insekten sich in geringen Höhen aufhalten.

Diese und andere Verschmutzungen können den Luftwiderstand so erhöhen, dass man bis zu 30 Prozent Treibstoff verbraucht, teilt die Nasa mit. Grund genug für eine Innovation. Die Nasa-Forscher haben eine Technologie entwickelt, mit der man das ändern kann. Sie hat sich dabei von der Lotusblüte inspirieren lassen. Dank einer neuen Spezialbeschichtung sollen die Insekten am Flieger abprallen. In Flugtests habe sich das Material bereits bewährt, heißt es von der Nasa.

Auch die Reinigungskräfte wären froh

Wenn die Beschichtung es zur Marktreife schaffe, hofft die Nasa, dann könne das die Umweltverträglichkeit der Luftfahrt deutlich steigern. Doch bis dahin braucht es noch eine ganze Reihe an Tests. «Wir prüfen gerade die Belastbarkeit der Materialien», so Projekt-Mitarbeiterin Mia Siochi. Auch verschiedene meteorologische Bedingungen müssen die Lotus-Flieger aushalten können.

Siochi ist dennoch sicher, dass die Beschichtung in einigen Jahren zum Einsatz kommen wird. Und: Dass man so auch einer ganzen Menge an Reinigungskräften eine grosse Freude machen wird.

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies