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Ausflottung der Boeing 777

Delta blickt in eine europäische Zukunft

Die Fluglinie aus den USA trennt sich von ihren Boeing 777. Flottenalter und die Bestellungen von Delta Air Lines machen deutlich: Airbus dominiert künftig die Flotte.

Airbus

Airbus A350-900 von Delta: Etliche weitere Orders in Europa offen.

Bis Ende des Jahres sind die 18 Boeing 777-200 aus der Flotte verschwunden. Auf der Langstrecke setzt Delta Air Lines künftig auf ihre Airbus A330 und A350. Mit dem Triple-Seven-Abschied wird die Flotte der amerikanischen Airline deutlich europäischer.

Zwar hat Delta insgesamt noch 45 McDonnell Douglas MD-80 und MD-90. Doch deren Ausflottung hat sie schon beschleunigt. Ebenfalls verfügt die Fluggesellschaft über drei wenig zukunftsträchtige Boeing-Modelle. Zum einen sind das 91 Boeing 717 mit einem Altersdurchschnitt von fast 19 Jahren. Zum anderen handelt es sich um 127 Boeing 757 und 77 Boeing 767. Diese Flieger sind im Schnitt schon fast 23 Jahre alt. Delta würde sie eigentlich gerne mit einem New Middle of the Market Aircraft – auch schon inoffiziell 797 genannt – ersetzen. Doch ob und wann Boeing dieses baut, ist sehr ungewiss.

Keine offene Bestellung bei Boeing

Von diesen Maschinen abgesehen bleibt nur ein amerikanisches Flugzeugmodell in Deltas Flotte: die Boeing 737 mit 217 Exemplaren. Darunter befinden sich alleine 130 Boeing 737-900 mit einem Durchschnittsalter von weniger als vier Jahren. Delta ist als einzige große Airline in den USA kein 737-Max-Kunde. Allerdings gab es zuletzt Spekulationen, dass die Fluglinie nach dem Grounding doch Max ordern könnte als Nachfolger für die alten Boeing 717.

Derzeit gilt aber: Delta hat modellübergreifend keine einzige offene Bestellung bei Boeing. Ganz anders sieht es bei Airbus aus. Schon jetzt gehören zur Flotte 31 Airbus A220, 219 Jets der A320-Familie, 47 A330 und 13 A350. Offene Bestellungen hat Delta für weitere 14 A220-100, 50 A220-300, 27 A321, 100 A321 Neo, 30 A330-900 und 12 A350-900.

 



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