Der verunglückte Airbus A320 von Egypt Air: Kennzeichen SU-GCC.

Absturz von Egypt AirErste Spur von Flug MS804

Ägypten, Frankreich, Griechenland und die Türkei suchen im Mittelmeer zusammen mit zivilen Schiffen nach Trümmern des Airbus A320 von Egypt Air. Nun wurden im südlichen Mittelmeer erste Trümmergefunden.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Während Egypt Air gleich nach dem Verschwinden von Flug MS804 vorbildlich über die sozialen Medien informierte, kamen von ägyptischen Behörden und Regierungsstellen immer wieder Falschmeldungen. Zuerst musste die Nachricht über ein empfangenes Notsignal korrigiert werden, jetzt stellte sich die Meldung des Fundes von Trümmern als nicht korrekt heraus. Die gelben Gegenstände, die man im Meer vor Karpathos fand, stammen nicht vom Airbus A320 von Egypt Air. «Sie sind nicht von unserem Flugzeug», so ein Vertreter der Fluggesellschaft am späten Donnerstagabend.

Auch am Freitagmorgen (20. Mai) gab es lange keine Spur von Flug MS804. An der Suche nach Wrackteilen beteiligen sich neben Ägypten auch Frankreich, Griechenland und die Türkei mit Militärschiffen und Flugzeugen. Die USA haben ein See-Aufklärungsflugzeug vom Typ Lockheed P-3 Orion von einer Basis in Sizilien zum vermuteten Absturzort geschickt. Zahlreiche zivile Schiffe haben sich ebenfalls in die Gegend begeben, um nach Trümmern Ausschau zu halten.

Trümmer und persönliche Gegenstände

Dass man etwas findet, war nur eine Frage der Zeit. Das Mittelmeer ist allgemein ein stark befahrenes Gewässer. Kurz nach 11 Uhr kam dann auch eine Erfolgsmeldung. Man habe Trümmerteile und persönliche Gegenstände im Meer treibend gefunden, so das ägyptische Militär. Die Fundstelle befindet sich rund 295 Kilometer nördlich der Küstensatdt Alexandria. Egypt Air bestätigte die Meldung.

Der 13-jährige Airbus A320 von Egypt Air mit dem Kennzeichen SU-GCC ist in der Nacht auf Donnerstag auf dem Flug von Paris Charles de Gaulle nach Kairo vom Radar verschwunden. Zuvor war die Maschine nach abrupten Drehungen rund 27.000 Fuß oder 8200 Meter gefallen. Seine letzte bekannte Position war südlich der griechischen Insel Karpathos.

Terror als wahrscheinlichster Grund

An Bord des A320 befanden sich 66 Menschen. Die Behörden reden inzwischen von einem Absturz und erachten Terror als wahrscheinlichsten Grund. Bekenneranrufe oder -videos gibt es allerdings bisher nicht.

Mehr zum Thema

ticker-egyptair

Egypt Air fliegt nach Venedig

ticker-egyptair

Egypt Air schließt Leasingvertrag mit BOC für drei Airbus A350

ticker-egyptair

Egypt Air lässt zweiten Airbus A330 in Dresden zum Frachter umrüsten

ticker-egyptair

Egyptair will nach Chicago und Los Angeles

Video

Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
Erstmals seit Langem tauchte wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack