B737 von Aurela: Nicht mehr im Auftrag von Monarch unterwegs.

Monarch lässt Aurela fallen

Eine B737 der litauischen Airline schoss in Birmingham über die Piste hinaus. Es ist nicht der erste Zwischenfall mit dem Jet. Nun handelt Auftraggeber Monarch.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

«Es war das älteste Flugzeug, mit dem ich jemals geflogen bin», berichtete ein Passagier von Monarch-Flug ZB467 dem britischen Fernsehsender BBC. Bei der Landung in Birmingham schoss die aus Nizza kommende Boeing B737 der litauischen Aurela Airways letzten Freitag (21. September) über die Piste hinaus und bleib schließlich im Gras hinter der Landebahn stecken. Verletzt wurde keiner der 135 Passagiere an Bord. Sie konnten den Jet über Fluggasttreppen verlassen. Doch der FLughafen musste für drei Stunden geschlossen werden. Die mehr als 24-jährige Maschine der litauischen Aurela Airways war im Auftrag des britischen Ferienfleigers Monarch unterwegs.

Für die Charterairline übernahmen die Litauer mit derselben B737-300 seit diesem Jahr auch weitere Flüge, unter anderem die nach Malaga oder Alicante. Doch damit ist es nun vorbei. Monarch Airlines entschuldigte sich in einer Mitteilung bei allen Passagieren für die Unannehmlichkeiten und gab bekannt, dass man ab sofort auf die Dienste von Aurela verzichte. Stattdessen sollen eigene Flieger die Routen übernehmen. Wie viele genau das sind, gab Monarch nicht bekannt. Man wolle sich darum kümmern, das sämtliche Verspätungen oder andere Unannehmlichkeiten in der Folge dieser Entscheidung auf einem Minimum reduziert würden, so das Unternehmen.

Das zweite Problem

Wie sich nun außerdem herausstellte, hatte dasselbe Flugzeug bereits im August Schwierigkeiten gemacht. Aufgrund von Problemen mit einem Triebwerk konnte es Teneriffa nicht verlassen. Wie die Zeitung Express and Star berichtet, konnten 140 Passagiere die kanarische Insel zwei Tage lang nicht verlassen. Sie mussten in einem Hotel darauf warten, dass Ersatzteile für den Flieger gefunden werden, der früher bei Delta und Condor im Einsatz war. Aurela Airlines wurde 1995 gegründet und war die erste private Airline Litauens. Ihre Flotte besteht momentan aus zwei B737. Monarch mit Sitz in London Luton fliegt mit 36 Fliegern 37 Ziele an.

Mehr zum Thema

Flieger in den Farben der neuen Monarch: Der Neustart findet vorerst nicht statt.

Monarch gibt nach zwei Wochen schon wieder auf

Die neue Lackierung von Monarch Airlines: Viel Weiß.

Neue Monarch setzt auf Lila und Eurowhite

Airbus A320 von Monarch: Bald wieder zurück am Himmel?

Verstorbene Monarch Airlines gibt wieder Lebenszeichen

Flügel eines Monarch-Fliegers: Die Airline besitzt keine Flugzeuge mehr.

Bankrotte Monarch darf Slots behalten

Video

So weist Lufthansa auf die Spielregeln hin: Neues Highspeed-Internet an Bord.
Erstmals hat ein Flugzeug von Lufthansa Passagiere regulär ans Ziel gebracht, in dem das neue Highspeed-Internet installiert ist. Wir waren an Bord und haben das neue Angebot getestet.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
vietnam airlines vn34 fuel dump load sheet 01
Eine falsche Beladung kann dazu führen, dass ein Flugzeug nicht rechtzeitig abheben kann. Der Ladesplan der Boeing 787 von Vietnam Airlines zeigt nun aber: Beim Vorfall am Flughafen München war dies nicht der Grund für das zu späte Abheben des Dreamliners.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die stehen gebliebene Boeing 787 von Vietnam Airlines nach der Landung in München: Die Blackbox wird ausgewertet.
Die Boeing 787-9 von Vietnam Airlines hinterließ beim missglückten Start in München Spuren am Ende der Piste und setzte während der Rotation mit dem Heck auf. Das bestätigt nun die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung. Die Ermittelnden untersuchen neben technischen und menschlichen Faktoren auch mögliche organisatorische Einflüsse.
Timo Nowack
Timo Nowack